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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2022...

Blieskasteler Schutzengel unterstützen Senkrechtlift für schwerstbehinderten 14jährigen Nico mit insgesamt 10.875 Euro

U nbürokratisch und schnell halfen wir dem 14jährigen Nico und seiner Familie aus Nalbach, den ohnehin schwierigen Alltag etwas zu erleichtern und die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Der im Rollstuhl sitzende Junge, der keine Rumpfkontrolle hat, weder geh- noch stehfähig ist und an Epilepsie leidet, ist dauerhaft auf Pflege und Betreuung angewiesen. Da das Handling mit seinem Rollstuhl in der steil abschüssigen Straße, in der Nico wohnte, äußerst beschwerlich und sogar gefährlich war, zudem die bisherige Wohnung den besonderen räumlichen Bedürfnissen des schwerstbehinderten Jungen in keinster Weise genügte, entschloss sich die bescheidene Familie in ihrer schwierigen Lage unter großen finanziellen Belastungen zu einem Neubau. Wegen der schmalen Grundstücksbreite musste indes eine zweistöckige Bauweise erfolgen, so dass im Hinblick auf die so wichtige Mobilität für Nico innerhalb des Hauses der Einbau eines Senkrechtliftes unumgänglich war. Doch zur Anschaffung des 21.980 € kostenden Spezial-Liftes reichten der obligatorische Zuschuss der Krankenkasse (4.000 €), Spenden zweier saarländischer Hilfsorganisationen (zusammen 7.500 €) sowie die noch zur Verfügung stehenden Eigenmittel der Familie nicht aus.

Deshalb war es für uns keine Frage, die sympathische Familie bei der Realisierung ihres Herzenswunsches großzügig zu unterstützen. Insoweit gaben wir sofort eine 5.000 €-Zusage bei Auftragsvergabe der Liftanlage an die St. Ingberter ATC Lift GmbH. Als bei Fertigstellung des Projektes im September weitere von der Familie erhoffte Spendengelder nicht eingegangen waren und sie selbst den noch offenen Fehlbetrag von 5.875 € bei ATC Lift GmbH nicht mehr "stemmen" konnte, übernahmen wir "ohne wenn und aber" die bestehende Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Lieferanten. Damit haben wir mit bemerkenswerten 10.875 € "den Löwenanteil" des so wichtigen Lift-Projektes übernommen und der Familie in ihrer schwierigen Situation wirksam und nachhaltig helfen können.

Der Senkrechtlift bedeutet für Nico nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erleichterung seines Alltags und besseren Mobilität, sondern zugleich auch eine Steigerung seiner Lebensqualität und seines Selbstwertgefühls. Wir wünschen dem liebenswerten Jungen und seiner Familie alles Gute und sind zur Stelle, wenn unsere "Schutzengel-Hilfe" erneut benötigt wird.


4.041 Euro-Zuschuss zum Treppenlift verbessert die Mobilität von Fynn und Luca

Mit dem Treppenlift erfolgt eine weitere finanzielle Unterstützung für Fynn und Luca, deren Familie zurückliegend jeweils mit 5.000 Euro beim behindertengerechten Badumbau (2020) und bei der Anschaffung eines behindertengerechten Autos (2021) geholfen wurde (Bildrechte: Klaus Port)

M it unserem finanziellen Zuschuss für einen Treppenlift konnten wir unbürokratisch und schnell den 10jährigen Zwillingen Fynn und Luca ihren ohnehin schwierigen Alltag etwas erleichtern und  ihre Lebensqualität verbessern. Die Jungs wurden 2012 als Frühchen geboren und mussten gleich nach ihrer Geburt gegen eine lebensbedrohliche Sepsis ankämpfen, eine der schwersten Komplikationen von Infektionskrankheiten überhaupt. Hirnblutungen führten zu Schädigungen ihres zentralen Nervensystems und schweren Spastiken, insbesondere in den unteren Körperbereichen mit der Folge, dass die aufgeweckten Jungs nicht selbständig laufen können und auf Rollstühle bzw. Rollatoren angewiesen sind. Mit großer Kraftanstrengung  und liebevoller Unterstützung ihrer fürsorglichen Eltern können die Buben, die die Zweibrücker Mauritius-Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung besuchen, einige Meter am Rollator gehen. Infolge ihrer Entwicklungsverzögerung sind Fynn und Luca dauerhaft auf Hilfe angewiesen, u.a. auch bei der so wichtigen Mobilität innerhalb ihres Hauses, das  die fünfköpfige Familie vor einigen Jahren unter großer finanzieller Belastung in Großbundenbach gekauft hat, weil dessen räumliche Gegebenheiten auf die Bedürfnisse der schwerstbehinderten Zwillinge besser zugeschnitten sind. In den letzten Monaten wurde es für die Eltern jedoch zunehmends schwieriger, Fynn und Luca wegen Zunahme an Gewicht und Körpergröße über die Treppe ins 1. Obergeschoss zu verbringen.

Das Foto zeigt wie problemlos Luca jetzt mit dem Treppenlift vom Erdgeschoss ins Obergeschoss fahren kann (Bildrechte: Klaus Port)

In der schwierigen Situation erschien die Anschaffung eines zweckmäßigen Treppenliftes deshalb dringlich und unumgänglich, damit die Buben jederzeit problemlos ins Obergeschoss gelangen können. Doch der obligatorische Zuschuss der Krankenksasse sowie die zur Verfügung stehenden  Eigenmittel der Familie reichten zur Anschaffung des Treppenliftes nicht aus.

Bei Kenntnisnahme des Sachverhaltes beschlossen wir sofort, der sympathischen Familie bei der Realisierung ihres Herzenswunsches zu helfen und den noch fehlenden Betrag von 4.041 Euro zu übernehmen. Damit konnte die Auftragsvergabe erfolgen und der Treppenlift Anfang September 2022 von der St. Ingberter ATC Lift GmbH im Wohnhaus installiert werden, so dass Fynn und Luca jetzt problemlos das Obergeschoss erreichen können.

Wir freuen uns, der bescheidenen Familie in ihrer schwierigen Situation wirksam und nachhaltig geholfen zu haben.  Der Treppenlift bedeutet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erleichterung des Alltags und besseren Mobilität von Fynn und Luca, sondern zugleich auch eine Steigerung von Lebensqualität und Selbstwertgefühl der Jungs.


Kosten von 1.300 Euro zur Anschaffung eines Therapiehundes für den 5jähringen schwerstbehinderten Thilo übernommen

Welpe 'Rike' fühlt sich im neuen Zuhause sichtlich wohl und ist bereits Thilos 'best friend' geworden (Bildrechte: Klaus Port)

N och im Krankenhaus führten nach der Geburt Herzstillstand, Reanimation und Sauerstoffmangel zu schwersten Hirnschäden bei dem 2017 geborenen Thilo, der körperlich und geistig schwerstmehrfach behindert ist und an beidseitiger Cerebralparese, Epilepsie, schweren Schlafstörungen, Adipositas und gravierender Temperaturregulationsstörung leidet. Der aufgeweckte Junge ist blind, kann weder frei sitzen, stehen noch laufen. Immer wieder bereiten schwere Schrei- und Panikattacken, bei denen Thilo kaum zu beruhigen ist, große Sorge. Auch lässt Thilo relativ wenig Berührungen und Körperkontakt zu, so dass selbst das tägliche Wechseln der Kleidung oft eine Tortur für ihn bedeutet.  

Beste Erfahrungen machten Thilo und seine Familie mit einer Hundetherapie, die vor einiger Zeit einmal wöchentlich mit bemerkenswertem Erfolg im Gersheimer Zuhause durchgeführt wurde. „Wenn der Therapiehund bei uns war“, so Thilos fürsorgliche Mama, „hat ihm dies so gutgetan. Er war nach der Therapie immer ein ganz anderes Kind, ließ für 3 bis 4 Tage wesentlich mehr körperliche Nähe zu, war deutlich entspannter, aufnahmefähiger, fröhlicher und viel ausgeglichener als sonst.“

Weil diese Therapiekosten aber nicht von der Krankenkasse übernommen werden und die Familie selbst die immensen Kosten auf Dauer nicht tragen kann, entstand der nachvollziehbare Herzenswunsch, sich einen eigenen Therapiehund anzuschaffen. Doch dazu fehlten der Familie die notwendigen Eigenmittel.

„Durch ständigen Kontakt mit einem Hund würden sich vielfältige Möglichkeiten unschätzbar wichtiger positiver Auswirkungen auf das Gesamtverhalten von Thilo eröffnen und u.a. könnten vor allem die schlimmen Schrei- und Panikattacken unterbunden, zumindest erheblich gemildert werden,“ so die berechtigte Hoffnung der liebevollen Eltern von Thilo am 01.09.2022 gegenüber unserem Vereinsvorstand, dem einschlägige Studien bekannt sind. Denn wissenschaftlich ist belegt, dass der Kontakt mit Therapiehunden nicht nur den Stresspegel senkt, sondern bereits 10 Minuten lang "Hunde streicheln bzw. deren Wärme spüren" eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper hat, indem der Ausstoß des Stresshormons Cortison merklich reduziert wird und die Menschen sich glücklicher und aufgemuntert fühlen.

Als wir am 05.09.2022 erfuhren, dass bei der PALATINA-Zuchtstätte in Hettenhausen nicht nur schon viele Therapiehunde hervorgingen, sondern aktuell ein für Thilo gut geeigneter Pfälzer-Sheperd-Welpe mit Abstammungspapieren käuflich zu erwerben sei, gaben wir sofort "grünes Licht" für die Anschaffung des Welpen und übernahmen unbürokratisch den fälligen Kaufpries von 1.300 Euro.

Bereits am 08.09.2022 konnte die glückliche Familie ihren weiblichen Welpen "Rike", abholen, welcher sich im neuen Zuhause sichtlich wohlfühlt und bereits Thilos "best friend" geworden ist. Es ist erstaunlich und beeindruckend, wie positiv sich die bedingungslose Zuneigung und Wärme des kleinen Hundes, der später noch eine spezielle Ausbildung erfahren wird, innerhalb weniger Tage auf  Verhalten und Gemütszustand von Thilo auswirkt.

Wir freuen uns, mit dem Kauf des Therapiehundes einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und Erleichterung des ohnehin schwierigen Alltags von Thilo und seiner Familie geleistet zu haben und wünschen weiterhin schöne Fortschritte sowie alles Gute. Selbstverständlich stehen wir weiterhin mit Rat und Tat zur Seite, wenn Unterstützung benötigt wird.


Mobilität des 5jährigen schwerstbehinderten Thilo mit 14.100 Euro-Zuschuss für Großraumfahrzeug wieder hergestellt

Mit dem zweckmäßigen Großraumfahrzeug ist Thilo wieder gut zu transportieren ist und die so wichtige Mobilität hergestellt (Bildrechte: Klaus Port)

I m Januar 2017 kam der kleine Thilo nach unproblematischer Schwangerschaft gesund zur Welt. Noch im Krankenhaus erlitt er einen Herzstillstand und war nach seiner Reanimation mehrere Wochen auf der Intensivstation. Der Sauerstoffmangel mit einhergehenden Komplikationen hatte schwerste Hirnschäden zur Folge. Seither ist Thilo körperlich und geistig schwerstmehrfach behindert und leidet an beidseitiger Cerebralparese, Epilepsie, schweren Schlafstörungen, Adipositas und gravierender Temperaturregulationsstörung. Der Junge ist blind, kann weder frei sitzen, stehen noch laufen. Vollständige Kopfkontrolle fehlt und Greifbewegungen sind kaum vorhanden. Thilo bedarf einer intensiven Pflege "rund um die Uhr" und wird lebenslang im Rollstuhl sitzen mit gravierenden Auswirkungen auf seine Mobilität. Liebevoll und fürsorglich betreut ihn seine Mama, die vier Kinder zu versorgen hat und deshalb nicht berufstätig sein kann.

Durch Zunahme an Gewicht und Körpergröße sowie infolge fehlender Körperspannung wurde es im ohnehin schon schwierigen Alltag immer beschwerlicher, Thilo für die vielen Arzt- und Therapiebesuche sowie seine so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in das kleine, in die Jahre gekommene Familienauto zu heben. Für die im ländlichen Raum in der Gemeinde Gersheim wohnende sympathische Familie war deshalb der dringlichste Bedarf ein behindertengerechtes, zweckmäßiges Großraumfahrzeug mit Schiebetüren, um Mobilität und Lebensqualität wenigstens ein Stück weit zu verbessern. Nur ein zweckmäßiges Großraumfahrzeug mit ausreichendem Platzangebot, in dem der Junge in seinem Spezialsitz problemlos zu transportieren ist, ermöglicht neben der so wichtigen medizinischen und therapeutischen Versorgung zugleich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden. Doch die Erfüllung des Herzenswunsches erschien trotz eisernem Sparwillen und persönlichen Entbehrungen infolge fehlender Eigenmittel aussichtslos. In ihrer nachvollziehbaren Notlage wählte die bescheidene Familie schließlich einen Weg, der ihr nicht leichtgefallen ist und viel Überwindung kostete.  

Mit der Bitte um Unterstützung wandte sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Organisationen. Wie sich zeigte, war es der richtige Weg. Es kamen ausreichend Spendengelder zusammen, mit denen das neue Wunschauto, ein Ford Custom Tourneo, zu finanzieren war. Beispielhaft und stellvertretend für alle großzügigen Spender seien an dieser Stelle die Feith-Stiftung, die Bank1Saar sowie der Frauenbund Aßweiler genannt.

Gerne haben auch unbürokratisch 14.100 Euro wir zur Realisierung des Herzenswunsches beigesteuert und danken insoweit dem Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach für die großzügig gewährte finanzielle Hilfe bei der Fahrzeugbeschaffung.

Mit dem neuen Auto, das die glückliche Familie kürzlich in Gebrauch nehmen konnte, ist die Mobilität für Thilo wieder hergestellt und zugleich ein gutes Stück mehr Lebensqualität möglich.

Wir freuen uns, mit unserem nachhaltigen Beitrag die Fahrzeuganschaffung ermöglicht zu haben und wünschen der sympathischen Familie alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich stehen wir Thilo und seiner Familie weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.


Kauf eines behindertengerechten Autos für schwerstbehinderten Jeromey mit 10.950 Euro unterstützt

Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Mobilität von Jeromey und seiner Familie geleistet zu haben (Bildrechte: Klaus Port)

D er 8jährige Jeromey aus Blieskastel kam als Frühchen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zur Welt und ist körperlich und geistig schwerstbehindert. Der Junge ist blind, leidet unter Epilepsie, kann nicht laufen und hat erhebliche Bewegungseinschränkungen, so dass er dauerhaft auf den Rollstuhl und aufwändige Pflege "rund-um-die-Uhr" mit individueller Medikation angewiesen ist. Jeromeys Ernährung erfolgt über eine PEG-Sonde, weshalb er eine kostenintensive Spezialnahrung benötigt. Längere Zeit hat sich die fürsorgliche Familie eingehend über die für Jeromey bestmöglichen medizinischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten sowie optimale Fördermaßnahmen informiert. Dies führte dazu, dass die liebenswürdige Familie mit zwei Kindern "bis auf Weiteres" schweren Herzens in das 830 km entfernte Graz/Österreich gezogen ist. Dort besucht Jeromey u.a. das Odilien-Blindeninstitut, wo Lehr und Betreuungsfachkräfte verschiedener Fachdisziplinen besonderen Wert auf Frühförderung, spezielle Trainingsangebote sowie vor- und nachschulische Begleitung legen. Auch wenn der aufgeweckte Jeromey "mitten in seiner erfolgreich verlaufenden Fördermaßnahme" ist und beide Kinder in ihrem gewohnten sozialen Umfeld in Graz aufwachsen sollen, besteht nach wie vor eine starke Bindung in die Heimat ans Elternhaus sowie zu Freunden und Bekannten, so dass regelmäßige Besuche nach Blieskastel mit dem Auto erfolgen. Doch die Raumkapazitäten des "in die Jahre gekommenen", reparaturanfälligen Wagens reichten wegen des mitzuführenden Rollstuhls und zusätzlicher lebenswichtiger Utensilien ohnehin nicht mehr aus, so dass zur Gewährleistung der unabdingbar notwendigen Mobilität die Anschaffung eines größeren, zuverlässigen behindertengerechten Fahrzeuges dringend erforderlich war, insbesondere um die so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Alltag zu ermöglichen.

Das zuverlässige "Wunschauto" mit ausreichendem Platzangebot, ein gebrauchter VW Sharan in sehr gutem Zustand, kostete allerdings über 30.000 Euro, viel Geld, das die sympathische Familie trotz "eisernem Sparwillen" nicht komplett aufbringen konnte. In ihrer nachvollziehbaren Notlage bat uns die Familie um finanzielle Unterstützung. Natürlich haben wir Jeromey und seiner Familie gerne schnell und unbürokratisch zu ihrem neuen Auto verholfen, welches die Lebensqualität und die so wichtige Mobilität der Familie entscheidend verbessert. Gerne stellten wir die noch fehlenden 10.950 Euro zur Verfügung. Insoweit danken wir dem Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach für die großzügig gewährte finanzielle Hilfe. Damit war das Fahrzeug voll finanziert und konnte kürzlich an Jeromeys Familie ausgeliefert werden.

Wir freuen uns, auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt einen Beitrag zur Verbesserung der Mobilität geleistet zu haben und wünschen der ganzen Familie für die Zukunft alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich begleiten wir die Familie weiterhin und unterstützen gerne wieder, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Delfintherapie für Luka mit 4.512 Euro unterstützt

Delfintherapie für Luka mit 4.512 Euro unterstützt (Bildrechte: Klaus Port)

D ank unserer finanziellen Unterstützung konnte der 16jährige Luka bei einer Delfintherapie in Curacao wichtige gesundheitliche Fortschritte erzielen. Der Junge leidet an Frühkindlichem Autismus, einer angeborenen tiefgreifenden Entwicklungsstörung, der komplexe Störungen des zentralen Nervensystems, insbesondere im Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung, zugrunde liegen. Deren Auswirkungen behindern in vielfältiger Weise Lukas Beziehungen zur Umwelt, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und die Fähigkeit zur Eingliederung in die Gesellschaft, da sowohl sprachliche, motorische und emotionale Funktionen betroffen sind.

Die Delfintherapie drohte beinahe wegen der immensen Kosten, die weder von Krankenkassen noch sonstigen Kostenträgern übernommen werden, zu scheitern. Trotz großer Disziplin und eisernem Sparwillen war es Lukas alleinerziehender Mama (3 Kinder), die als Krankenschwester in einer Kinderkrebsklinik hohen Anforderungen unterliegt,  nicht möglich, die erheblichen Gelder für Therapie, Flug, Unterkunft und Verpflegung alleine aufzubringen. Als wir Kenntnis von dem Herzenswunsch der Familie erlangten, die mehrere Schicksalsschläge zu bewältigen hat, haben wir gerne unsere Hilfe zugesichert und die für die Maßnahme noch fehlenden 4.512 Euro beigesteuert. Dabei war es uns über die erhofften gesundheitlichen Fortschritte bei Luka hinaus ein Anliegen, seiner Mama, die seit Jahren unermüdlich mit viel Liebe und Herzblut für das Wohl ihrer drei Kinder kämpft, bei der Finanzierung der so wichtigen Delfintherapie zu helfen.

Durch die vom 06.06. bis 17.06.2022 erfolgreich absolvierte Therapie  kam es bei Luka zu einem spürbaren Zuwachs von Selbstwerterleben sowie einer  Verbesserung seiner Fähigkeit deutlich Bedürfnisse zu benennen, Grenzen anzugeben und in Kontakt mit mehreren Menschen gleichzeitig zu gehen. Zudem wurden Lukas Konzentrationsfähigkeit und Fähigkeit zur Reizverarbeitung erheblich gesteigert.

Wir wünschen Luka und seiner sympathischen Familie weiterhin alles Gute und danken herzlich für die am 02.08.2022 übersandten Dankesworte wie folgt:

Lieber Blieskasteler Schutzengelverein,
diesen Sommer hat ihr Verein ermöglicht, dass mein Sohn Luka eine wunderbare Zeit erlebt. 
Corona und die Kontaktbeschränkungen haben ihn sehr belastet. 
Als ich mit ihm zu den Delfinen flog war er zunächst sehr still, etwas unruhig und nicht immer ganz bei der Sache. Nach wenigen Tagen begann Luka wieder zu lachen und sang den ganzen Tag seine Lieblingslieder. 
Ihr habt nicht nur meinem Sohn Luka, sondern auch mir, (meiner Begleitung) und meinen zwei weiteren Kindern eine unfassbar schöne Zeit beschert, die wir nie vergessen werden. Luka nach so langer Zeit so glücklich zu sehen ist eine Freude, die ich nicht in Worte fassen kann. 

Zum Glück sagen Bilder mehr als Worte...

Im Anhang finden Sie den Therapiebericht. Vielen tausend Dank, dass ihr Schutzengelverein das für uns getan hat. Ohne Euch wäre uns das nicht möglich gewesen.

mit herzlichsten Grüßen,
Tina mit Luka K.


Schutzengel spenden Kiara für 4.030 Euro speziellen Fahrrad-Anhänger für den Rollstuhl und ermöglichen Familienurlaub in den Niederlanden

Kiara freut sich, dass sie jetzt im neuen Fahrrad-Anhänger auch bei Ausflügen ihrer Familie mit dem Rad mitgenommen werden kann (Bildrechte: Klaus Port)

I nfolge gravierender Komplikationen bei ihrer extremen Frühgeburt (28.SSW) ist die 11jährige Kiara aus Illingen schwerst mehrfachbehindert. Das Mädchen leidet nach einer Hirnblutung mit Entwicklung eines Hydrocephalus u. a. unter rechtsbetonter Tetraparese, Opticusatrophie (degenerative Erkrankung der Sehnerven) und Epilepsie. Kiara kann weder laufen noch eigenständig sitzen und ist nur mit Hilfe eines Rollstuhls fortzubewegen. Sie ist dauerhaft auf eine "rund-um-die-Uhr-Betreuung" angewiesen und liebt es, mit ihrer alleinerziehenden Mama und ihrem Bruder so viel wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Besonders gerne ist Kiara mit ihrer Familie in der freien Natur unterwegs. Um im Rollstuhl sitzend auch Ausflüge mit dem Fahrrad unternehmen zu können, wünschte sich die Familie einen speziellen Fahrrad-Anhänger, in dem Kiara im Rollstuhl transportiert und mitgenommen werden kann. Allerdings kostet so ein spezieller verkehrssicherer Anhänger für den Personentransport einschließlich spezieller Haltegurte, Feststellbremse, Beleuchtung, pannensicherer Bereifung, großer Windschutzscheibe usw. beachtliche 2.220 Euro. Soviel Geld konnte die Familie trotz aller Sparbemühungen nicht selbst aufbringen. Als wir von diesem Herzenswunsch Kenntnis erlangten, haben wir "ohne wenn und aber" die Übernahme der kompletten Kosten von 2.220 Euro erklärt und dafür Sorge getragen, dass der spezielle Fahrrad-Anhänger Kiara seit Juli zur Verfügung steht.

Doch damit nicht genug! Damit sich die bescheidene Familie wenigstens einmal für einige Tage von ihrem ohnehin sehr schwierigen Alltag etwas erholen und gemeinsam "neue Kräfte" tanken kann, haben wir ihr für 1.810 Euro einen einwöchigen Urlaubsaufenthalt in einer Ferienwohnung in Renesse/Holland ermöglicht. Mit dem Urlaub wollen wir der Familie zugleich hinreichend Gelegenheit zu unbeschwerten Fahrrad-Ausflügen im vorbildlichen holländischen Radwege-Netz bieten, so dass Kiaras Mama dabei den ganz wichtigen Gewöhnungseffekt des Transportes ihrer Tochter im neuen Fahrrad-Anhänger ausgiebig erproben und daraus resultierend die unabdingbar notwendige Verkehrssicherheit für spätere Ausflüge in heimischer Umgebung gewinnt.

Wir freuen uns, dass wir mit dem Fahrrad-Anhänger nicht nur die so wichtige Mobilität von Kiara entscheidend verbessern konnten, sondern mit der Anschaffung auch einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der ganzen Familie geleistet haben. Gerne begleiten wir die sympathische Familie weiterhin und sind zur Stelle, wenn unsere "Schutzengel-Hilfe" wieder gebraucht wird.


Schutzengel ermöglichen Mobilität des kleinen Kämpfers Lukas mit 11.000 Euro-Zuschuss für zweckmäßiges Großraumfahrzeug

Lukas und seine Familie sind überglücklich über das neue Fahrzeug, welches nun wieder Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich macht (Bildrechte: Klaus Port)

E rneut konnten wir einer kleinen Saarbrücker Familie, die ein besonders schweres Schicksal zu bewältigen hat, unbürokratisch und schnell bei der Anschaffung eines dringend benötigten zweckmäßigen Großraumfahrzeuges helfen.

Deren 2018 geborener Sohn Lukas leidet infolge eines seltenen Gendefektes an "spinaler Muskelatrophie" Typ 1, einer schweren neuromuskulären Erkrankung, bei der bestimmte Nervenzellen des Rückenmarks absterben. Zwar hilft dem Jungen ein neu entwickeltes Medikament, welches den schlimmen Prozess etwas verlangsamt und mit dem auch kleine Fortschritte einhergehen, doch führt dies nicht zur Heilung. Lukas kann weder Laufen, Sitzen noch seinen Kopf lange halten und wird über eine Magensonde ernährt. Beim Schlafen muss er beatmet werden. Weil Lukas Krankheit mit vielen Einschränkungen verbunden ist, bedarf er ständiger Pflege und Betreuung. Ungeachtet aller gesundheitlichen Probleme macht der kleine Sonnenschein Lukas stets einen zufriedenen und glücklichen Eindruck.

Beim Autofahren kann der Junge nur liegend transportiert werden. Da er seinen Kopf nicht lange halten kann und sich oft verschluckt, bekommt er dadurch keine Luft mehr, was schon zu gefährlichen Situationen geführt hat. Deshalb ist sein Transport in einem Kindersitz nicht möglich, sondern nur in einer sog. "Liegendschale", mit der er quer über die Sitzbank liegend transportiert werden muss. Durch Zunahme an Körpergröße und Gewicht sowie den Umstand, dass bei allen Autofahrten stets mehrere Geräte wie Absauggerät, Überwachungsmonitor, Beatmungsgerät, Reha-Buggy bzw. Rollstuhl pp. mitgeführt werden müssen, reichte das Platzangebot im bisherigen Familienauto bei Weitem nicht mehr aus, so dass Arzt- und Therapiebesuche sowie die so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht mehr möglich waren.  

Um den ohnehin schwierigen Familienalltag überhaupt bewältigen zu können, war deshalb die Anschaffung eines großräumigen, zweckmäßigen Fahrzeuges ein dringendes Bedürfnis. Doch trotz eisernen Sparwillens und persönlicher Entbehrungen erschien die Erfüllung des Herzenswunsches infolge fehlender Eigenmittel zunächst aussichtslos. In ihrer nachvollziehbaren Notlage wählte die bescheidene Familie schließlich einen Weg, der ihr nicht leichtgefallen ist und viel Überwindung kostete.

Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung wandte sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Organisationen. Wie sich zeigte, war dies der richtige Weg, denn es kamen bemerkenswerte Spendengelder zusammen. Doch zur Realisierung des Herzenswunsches fehlte noch immer eine beträchtliche Summe. Dank großzügiger finanzieller Hilfe vom Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach konnten wir der liebenswerten Familie "ohne wenn und aber" die fehlenden 11.000 Euro zur Verfügung stellen. Damit war das neuwertige, zweckmäßige Großraumfahrzeug voll finanziert und die glückliche Familie konnte Anfang Juli 2022 endlich ihr Wunschauto, einen Toyota Proace Verso (Tageszulassung) mit großzügigem Platzangebot in Gebrauch nehmen. Wir danken dem Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach für die großzügig gewährte finanzielle Hilfe bei der Fahrzeugbeschaffung.

Mit dem neuen Auto ist die so wichtige Mobilität für Lukas wieder hergestellt und zugleich ein Stück mehr Lebensqualität für die ganze Familie möglich. Neben medizinischer und therapeutischer Versorgung ist insbesondere die gerade für Lukas so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben jetzt gewährleistet, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Wir freuen uns, in diesem schwierigen Lebenssachverhalt der sympathischen Familie mit einem nachhaltigen Beitrag bei der Erfüllung eines lang gehegten Herzenswunsches unbürokratisch und schnell geholfen zu haben. Wir wünschen der ganzen Familie alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn Hilfe benötigt wird.


Treppenlift für 8jährigen Oskar mit 10.847 Euro bezuschusst

Seit Ende Juni 2022 kann Oskar nun ohne Hilfe problemlos mit dem Lift ins Ober- bzw. ins Erdgeschoss fahren (Bildrechte: Klaus Port)

U nbürokratisch und schnell konnten wir dem 8jährigen Oskar, der mit seiner Familie ein kleines Einfamilienhaus im Kreis St. Wendel bewohnt, seinen ohnehin schwierigen Alltag wenigstens etwas erleichtern und zur Verbesserung seiner Lebensqualität beitragen.

Der Junge kam 2014 mit nur 800 Gramm als extreme Frühgeburt zur Welt und hatte unmittelbar nach seiner Geburt intrazerebrale Blutungen mit Schädigungen im Bereich der Motorik. Nach 4 Monaten Intensivstation und zahlreichen Operationen in Homburg und Heidelberg stellte sich neben vielen weiteren Begleiterkrankungen eine komplette Steh- und Gehunfähigkeit heraus. Die Beine von Oskar sind durch die Schädigung am Kleinhirn spastisch gelähmt und der aufgeweckte Junge dauerhaft auf Hilfe und Betreuung angewiesen.  

Infolge altersbedingter Zunahme an Gewicht und Körpergröße wurde es selbst mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern zunehmend schwieriger, über die Treppe zum 1. Obergeschoss ins Badezimmer sowie in Oskars Kinderzimmer zu gelangen, welches wegen zahlreicher Hilfsmittel (Gehilfe, Stehtrainer pp.) ohnehin zu klein geworden ist. Deshalb hat die Familie zur Optimierung ihrer Wohnraumsituation beschlossen, die ans Haus angebaute Garage aufzustocken, um für Oskar einen größeren Raum zu schaffen, in welchem sämtliche Alltagserfordernisse einschließlich der täglichen Pflege besser zu bewältigen sind.

In dieser schwierigen Situation erschien die Anschaffung eines zweckmäßigen Treppenliftes dringlich und unumgänglich, damit Oskar jederzeit ohne Hilfe das Obergeschoss erreichen kann. Doch die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel der Familie, die für die A"ufstockung der Garage und Schaffung neuen Wohnraumes für Oskar" rund 80.000 Euro aufbringen muss, reichten zur Realisierung des 10.846 Euro teuren Treppenliftes nicht aus. Als wir von dem Sachverhalt Kenntnis erlangten, beschlossen wir innerhalb weniger Tage, der sympathischen Familie bei der Realisierung ihres Herzenswunsches zu helfen und die Kosten für den Treppenlift komplett zu übernehmen, damit die Auftragsvergabe insoweit kurzfristig erfolgen und das Bauvorhaben insgesamt vorangehen konnte.

In diesem Sinne wurde der Treppenlift bereits Ende Juni 2022 von der St. Ingberter ATC Lift GmbH im Wohnhaus installiert und in Betrieb genommen, so dass Oskar nun ohne Hilfe problemlos ins Ober- bzw. ins Erdgeschoss gelangt.

Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so freuen wir uns, dass wir Oskar und seiner bescheidenen Familie wenigstens finanziell helfen und einen kleinen Beitrag zur Erleichterung des Alltags und besserer Mobilität sowie zugleich hinsichtlich Steigerung von Lebensqualität und Selbstwertgefühl bei Oskar leisten konnten.

Wir wünschen Oskar und seiner Familie alles Gute und stehen gerne weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn unsere "Schutzengel-Hilfe" gebraucht wird.


Mobilität des 11jährigen Henry mit 3.200 Euro-Zuschuss für spezielles E-Bike unterstützt

Henry ist überglücklich und kann bei seinen Ausflügen mit Mama im neuen E-Bike 'vorne sitzen', den Fahrtwind im Gesicht spüren, ein ganz neues Fahrgefühl genießen und neue Eindrücke 'aus erster Reihe mit uneingeschränktem Blickfeld' erleben (Bildrechte: Klaus Port)

D as Schicksal des aufgeweckten Henry aus Saarlouis, der als Frühchen mit einem Gen-Defekt zur Welt kam, berührt uns. Nach einen Dünndarmdurchbruch konnte nur ein Teil des Dünndarmes nach etlichen Operationen erhalten werden. Das erste Lebensjahr verbrachte Henry komplett in der Homburger Uniklinik und auch im zweiten Jahr war er dort viele Monate in Behandlung. Seine Eltern lebten aufgrund mehrerer Notoperationen in ständiger Angst. Damit nicht genug. Ein weiterer Darmverschluss mit anschließender Sepsis und dreimonatigem Klinikaufenthalt folgte 2015. Henry leidet zudem unter Immunsupression, ist stark sehbehindert und hat erhebliche Hörprobleme. Insgesamt ist seine Mobilität stark eingeschränkt und die für ihn so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erheblich erschwert. Viele Therapien und Arztbesuche prägen den Alltag der vierköpfigen Familie maßgeblich. Doch der kleine Sonnenschein ist ein Kämpfer und genießt es sehr, mit seiner Familie in der freien Natur unterwegs zu sein. Besonders liebt er regelmäßige, ausgedehnte Fahrradausflüge mit seiner Mama in die Umgebung, bei denen er bisher im handelsüblichen Fahrradanhänger sicher transportiert werden konnte. Infolge deutlicher Zunahme an Größe und Gewicht ist der Anhänger inzwischen für Henry aber zu klein geworden und zudem auch die Fortbewegung mit den Pedalen per Muskelkraft für seine Mama immer beschwerlicher und kaum noch zu schaffen.  Um Henry weiterhin seine beliebten Fahrrad-Touren zu ermöglichen, kam als einzig sinnvolle und zweckmäßige Alternative nur die Anschaffung eines speziellen Lastenfahrrades als E-Bike (Modell "Winther Kangaroo") in Betracht. Allerdings konnte die Familie mit ihren finanziellen Möglichkeiten den Kauf des E-Bikes nicht alleine "stemmen", so dass wir die noch fehlenden 3.200 Euro gerne unbürokratisch zur Verfügung stellten.

Seit Ende Juni 2022 ist Henry überglücklich, denn nun kann er bei seinen Ausflügen mit Mama im neuen E-Bike "vorne sitzen" und den Fahrtwind im Gesicht spüren, ein ganz neues Fahrgefühl genießen und neue Eindrücke "aus erster Reihe mit uneingeschränktem Blickfeld" erleben.

Wir wünschen "unserem" Henry und seiner Familie viel Freude bei ihren Radfahr-Aktivitäten und allzeit eine gute, unfallfreie Fahrt. Und wenn unsere "Schutzengel-Hilfe" wieder gebraucht wird, sind wir jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle.

Bereits 2017 haben wir die sympathische Familie beim Bau ihres individuell auf die Bedürfnisse von Henry zugeschnittenen barrierefreien Badezimmers mit 5.000 Euro unterstützt und zudem weitere 3.300 Euro für den Kauf des speziellen Therapiegerätes Galileo S35 zur Verfügung gestellt, mit welchem bei Henry sowohl Muskelaufbau und Gleichgewicht trainiert sowie der Muskeltonus erhöht und seine Wahrnehmungsfähigkeit verbessert werden.

Noch einen weiteren Herzenswunsch konnten wir der bescheidenen Familie 2021 erfüllen, indem wir Kosten von 1.399 Euro für den Kauf eines speziellen "Crisscross Buggys" mit extra großen Rädern übernommen haben, mit dem Henry beispielsweise in unebenem Gelände oder am Sandstrand problemlos im Buggy sitzend geschoben werden kann.


Kosten in Höhe von 900 Euro für Therapeutisches Reiten von Paul (12 Jahre) übernommen

Paul freut sich über seine weiteren Therapeutischen Reitstunden (Bildrechte: Klaus Port)

D er im November 2009 geborene Paul wohnt mit seiner Familie in Schmelz und leidet an Lisenzephalie Typ 1, einer Fehlbildung des Gehirns mit diversen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Der liebenswerte Junge ist dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen und muss rund um die Uhr betreut werden. Zur Gewährleistung der für den aufgeweckten Jungen so wichtigen Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben wir die sympathische Familie bereits 2018 bei der Anschaffung eines zweckmäßigen Familienautos mit Rollstuhlrampe im Heck finanziell mit 5.000 Euro unterstützt.

Wertvolle Erfahrungen mit kleinen gesundheitlichen Verbesserungen durfte Paul seit einiger Zeit beim Therapeutischen Reiten durch Interaktion mit "seinem" Pferd machen. Berührung, spezielle Übungen und das Erleben des Getragenwerdens helfen ihm, Blockaden zu lösen und Vertrauen sowie Selbstbewusstsein aufzubauen. Paul wird durch die Bewegung seines Therapiepferdes stimuliert, indem es 110 mehrdimensionale Schwingungsimpulse in der Minute auf seinen Körper überträgt. Gerade diese Art der Stimulation ist einzigartig und kann in keiner anderen Bewegungsbehandlung erreicht werden. Die positive Wirkung des Pferdes auf Paul erfolgt indes nicht nur körperlich, sondern beeinflusst ihn auch auf psychischer, geistiger und sozialer Ebene.

Als wir kürzlich erfahren haben, dass die für Paul so wichtige Teilnahme am Therapeutischen Reiten künftig nicht mehr möglich sei, weil die erheblichen Kosten von seiner Familie nicht zu "stemmen" sind und kein sonstiger Kostenträger vorhanden ist, haben wir schnell und unbürokratisch geholfen. Innerhalb weniger Tage organisierten und bezahlten wir bei der "Erlebnisorientierten Reittherapie" in Wadern/Löstertal, wo Paul bisher gewesen ist, 20 Reittherapie-Einheiten für insgesamt 900 Euro. Damit können wir Paul und seiner Familie einen großen Herzenswunsch erfüllen und die Fortsetzung der Therapie "auf seinem liebevoll ausgebildeten Pferd" bis in den Herbst sicherstellen.  

Wir wünschen Paul beim Therapeutischen Reiten viel Freude und schöne positive Erfahrungen sowie alles erdenklich Gute für die Zukunft. Und wenn unsere "Schutzengel-Hilfe" erneut gebraucht wird, sind wir zur Stelle.


Schutzengel schenken 4jährigem Matteo Trainingsgerät Galileo S35 für 4.079 Euro

Seit Anfang Juni kann Matteo mehrmals täglich intensiv nach einem individuell auf ihn ausgerichteten Programm an seinem Therapiegerät trainieren (Bildrechte: Klaus Port)

D er mit seinen Eltern und zwei Schwestern in Quierschied wohnende 4jährige Matteo verbrachte nach der Geburt seine erste Nacht im Inkubator, wurde dann aber als vermeintlich gesundes Baby entlassen. Nach und nach stellten seine Eltern Unterschiede zu gleichaltrigen Kindern fest, doch  gingen Ärzte und Hebammen zunächst davon aus, dass Matteo sich nur etwas langsamer entwickelt. Erst im Alter von 10 Monaten stand nach weiteren eingehenden Untersuchungen die Diagnose Schizencephalie und periventrikuläre Leukomalazie fest. Dadurch ist Matteos motorische Entwicklung deutlich verzögert und seine motorischen Fähigkeiten sind stark eingeschränkt. Die Spastik beider Beine und Arme verhindert physiologische Bewegungsabläufe, weshalb er sich nur sehr eingeschränkt bewegen kann.

Mit liebevoller Unterstützung seiner Eltern sowie geeigneten Therapien und Hilfsmitteln wird alles versucht, um dem lebensfrohen Matteo weitere Entwicklungsfortschritte zu ermöglichen, insbesondere das Laufen zu erlernen. Insoweit wäre für den aufgeweckten Jungen seine Teilnahme am speziellen REHA-Programm "Auf die Beine" der Uniklinik Köln enorm wichtig. Doch die erfolgversprechende Therapie mit interdisziplinärem Behandlungskonzept für Kinder mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, bei dem ein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern Hand in Hand arbeitet, ist dauerhaft ausgebucht. Erst in 18 Monaten bekommt Matteo seinen Therapieplatz, bei dem das spezielle Therapie-Trainingsgerät Galileo Typ S 35 eine entscheidende Schlüsselrolle spielt. Genau mit diesem Gerät trainiert Matteo gelegentlich auch bei seiner Physiotherapeutin, wobei bereits erste positive Erfahrungen gemacht wurden. Auf ärztliche Empfehlung hin wäre jedoch mehrmaliges tägliches Training zuhause mit dem Gerät wesentlich effizienter für Matteos Entwicklung, um nicht noch mehr wertvolle Zeit verstreichen zu lassen. Allerdings lehnt die Krankenkasse die Kostenübernahme kategorisch ab und Matteos Eltern sind nicht in der Lage, das 4.079 Euro kostende Trainingsgerät selbst zu bezahlen.

Als wir Ende April von dem Sachverhalt Kenntnis erlangten, bestand die einzig sinnvolle, schnelle Lösung zu helfen darin, das Trainingsgerät Galileo S35 sofort bei der Firma Novotec Medical GmbH zu bestellten und direkt an Matteos Familie liefern zu lassen. Seit Anfang Juni kann der kleine Kämpfer nun mehrmals täglich intensiv nach einem individuell auf ihn ausgerichteten Programm an seinem Therapiegerät trainieren. Wir wünschen Matteo gute Entwicklungsfortschritte durch kontinuierliches, gezieltes Training und hoffen auf Verbesserungen in seinem körperlichen Gesamtzustand, weil sowohl Muskelaufbau, Durchblutung und Gleichgewicht intensiv trainiert werden sowie der Muskeltonus erhöht wird. Die integrierte Wobbel- und Smart Coaching-Funktion des Gerätes ermöglicht eine enorme Funktionsvielfalt in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und eine hohe Effektivität.

Wir drücken Matteo und seiner Familie feste alle Daumen und wünschen weiterhin viel Trainingserfolg, weitere Entwicklungsfortschritte bis hin zum selbständigen Laufen.


Anschaffung eines Großraumfahrzeuges für schwerstbehinderte Zwillinge Fynn und Luca mit 5.000 Euro bezuschusst

Bei der Spendenübergabe am 19.04.2022 konnte sich Klaus Port davon überzeugen, dass mit dem neuen Großraumfahrzeug die so wichtige Mobilität für Fynn und Luca endlich wieder hergestellt ist (Bildrechte: Klaus Port)

I m Januar 2012 kamen die Zwillinge Fynn und Luca mit viel zu geringem Körpergewicht in der 26. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt und hatten  einen ganz schwierigen Start ins Leben. Schon gleich nach ihrer Geburt mussten sie gegen eine lebensbedrohliche Sepsis (Blutvergiftung) ankämpfen, eine der schwersten Komplikationen von Infektionskrankheiten überhaupt. Zudem erlitten die Zwillinge Hirnblutungen, die zu Schädigungen ihres zentralen Nervensystems führten. Daraus resultieren bei Fynn und Luca schwere Spastiken, insbesondere in den unteren Körperbereichen mit der Folge, dass die aufgeweckten 10jährigen Jungs nicht selbständig laufen können und auf Rollstühle bzw. Rollatoren angewiesen sind. Mit bewundernswerter Ausdauer, viel Kraftaufwand und liebevoller Unterstützung ihrer fürsorglichen Eltern schaffen es die Beiden, einige Meter am Rollator zu gehen. Aufgrund ihrer Entwicklungsverzögerung sind Fynn und Luca, die die Zweibrücker Mauritius-Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung besuchen, dauerhaft auf Hilfe angewiesen, insbesondere auch hinsichtlich der so wichtigen Mobilität. Vor diesem Hintergrund hat sich die fünfköpfige Familie vor drei Jahren unter großer finanzieller Kraftanstrengung ein Haus in Großbundenbach gekauft, in dem die räumlichen Gegebenheiten besser auf die Bedürfnisse der behinderten Zwillinge zugeschnitten sind. Insoweit haben wir bereits 2021 einen Zuschuss von 5.000 Euro zum dringend notwendigen barrierefreien Badumbau mit ebenerdiger Dusche beigesteuert, was für die aufgeschlossenen Zwillinge einen deutlichen Zugewinn an Eigenständigkeit und Verbesserung ihres Selbstwertgefühles bedeutete.

Bereits seit einiger Zeit bestand im Hinblick auf die für die Zwillinge unabdingbar notwendigen regelmäßigen Arzt- und Therapiebesuche ein großes Mobilitätsproblem für die Familie. Durch Zunahme an Gewicht und Körpergröße wurde es immer beschwerlicher, die Buben in das ältere, reparaturanfällige Familienauto zu verbringen, in dem ohnehin ein ausreichendes Platzangebot für die mitzuführenden Rollstühle und Rollatoren sowie weitere unverzichtbare Hilfsmittel fehlte. Doch die dringend notwendige Anschaffung eines zweckmäßigen Transportfahrzeuges mit angemessenem Platzangebot erschien trotz eisernem Sparwillen und persönlicher Entbehrungen infolge fehlender Eigenmittel der Familie zunächst aussichtslos. In ihrer nachvollziehbaren Notlage wählte sie schließlich einen Weg, der ihr nicht leichtgefallen ist und viel Überwindung kostete. Die Familie wandte sich mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Organisationen. Wie sich zeigte, war dies der richtige Weg, denn es kamen ausreichend Spendengelder zusammen, die die Realisierung des Herzenswunsches der Familie ermöglichten. Dank großzügiger finanzieller Hilfe vom Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach konnten auch wir einen bemerkenswerten Beitrag dazu leisten und "ohne wenn und aber" 5.000 Euro zur Verfügung stellen. Damit war das Fahrzeug voll finanziert und die Familie konnte Mitte April 2022 ihren neuen Citroen Space Tourer mit großzügigem Platzangebot beim Autohaus Deckert in Homburg abholen. Wir danken dem Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) aus Bexbach für die großzügig gewährte finanzielle Hilfe bei der Fahrzeugbeschaffung.

Mit dem neuen Großraumfahrzeug ist die so wichtige Mobilität für Fynn und Luca endlich wieder hergestellt und zugleich ein Stück mehr Lebensqualität für die ganze Familie möglich. Neben medizinischer und therapeutischer Versorgung ist insbesondere die gerade für die Jungs so wichtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Wir freuen uns, in diesem schwierigen Lebenssachverhalt der bescheidenen Familie mit unserem wirksamen und nachhaltigen Beitrag bei der Erfüllung eines lang gehegten Herzenswunsches geholfen zu haben. Wir wünschen Fynn und Luca sowie der ganzen Familie weiterhin alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und ihr gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn Hilfe benötigt wird.

© 2022 | Blieskasteler Freunde und Helfer - Schutzengel für Kinder e.V.

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