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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2020...

2.000 Euro für Küchenrenovierung an inklusive Wohngemeinschaft junger Menschen in Saarbrücken gespendet

S eit 2015 gibt es in einem sanierten, großen behindertengerechten Gebäudekomplex der WOGE Saar in der Julius-Kiefer-Straße 68 – 70 eine inklusive Wohngemeinschaft, in der behinderte und nichtbehinderte junge Menschen miteinander wohnen, sich gegenseitig helfen und voneinander lernen. Die jungen Bewohner, die hier assistierend dabei sind, helfen den unterstützungsbedürftigen Jugendlichen den Alltag zu bewältigen und sind da für Gespräche und Freizeitaktivitäten. Diese große Chance ist nur deshalb umzusetzen, weil hier sowohl die baulichen Bedingungen entsprechend der speziellen Bedürfnisse der einzelnen und der Größe der WG angepasst sind und die pädagogische Unterstützung und pflegerische Versorgung – u. a. durch den gemeinnützigen Verein Miteinander leben lernen e. V. (MLL) - gegeben sind. Die aus insgesamt 11 Personen bestehende Wohngemeinschaft ist ungemein wertvoll, finden doch dort junge Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, altersentsprechend in einem regulären Umfeld zu leben und sich wie andere auch an Gleichaltrigen zu orientieren.

Auf die neue, integrative Wohngemeinschaft mit Vorbildcharakter hat uns vor 5 Jahren unser Polizeikollege Gerhard Vogelgesang aufmerksam gemacht. Dessen Tochter Jessie leidet an einer seltenen Lungenkrankheit und ist dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen. Die sympathische Jessie lebt in dieser besonderen Wohngemeinschaft, in der Inklusion vorbildlich und beispielgebend gelebt wird. Um den jungen Menschen ihren Start im neuen Umfeld etwas zu erleichtern, haben wir 2015 als spontane Hilfe einen großen Fernseher für den Fernsehraum der Wohngruppe und einen Wäschetrockner für insgesamt 1.310 Euro beschafft. 

Als weitere sehr gute Investition in dieses tolle Projekt haben wir jetzt die umfassende Renovierung der Küche mit 2.000 Euro gefördert, so dass u. a. neue Geräte wie Backofen, Induktionskochfeld, Spülmaschine und Dunstabzugshaube erneuert und darüber hinaus die Küche komplett aufgearbeitet werden konnte.

Wir sind der festen Überzeugung, dass gerade diese bemerkenswerte Form des Zusammenlebens behinderter und nichtbehinderter junger Menschen unbedingt gefördert werden muss, weil sie eine echte Bereicherung für alle Bewohner bedeutet. In diesem Sinne wünschen wir allen Mitbewohnern der integrativen Wohngemeinschaft für die Zukunft viel Freude und Harmonie bei guter Gesundheit.

Zudem dürfen wir uns über das nachfolgende Dankschreiben von Gerhard Vogelgesang freuen, das uns am 20.08.2020 erreicht hat:

Liebe Schutzengel!

Wieder einmal habt ihr eurem Namen alle Ehre gemacht. und euch - wie es Aufgabe eines Schutzengels ist - unseren Kindern als Beistand helfend zur Seite gestellt, indem ihr die dringend notwendigen und kostspieligen Reparaturen in der Küche ihrer WG großzügig mitfinanziert habt.

Wie schon vor 5 Jahren, als ihr das Projekt "Wohngemeinschaft inklusive", ein nach wie vor deutschlandweit fast einzigartiges Projekt des Vereins MLL - Miteinander Leben Lernen, zum ersten Mal unterstützt habt. Damals war eure finanzielle Hilfe ein wichtiger Baustein beim Start dieser WG. Ihr habt nämlich dazu beigetragen, dass unsere "Kinder" - 6 an der Zahl und alle mit unterschiedlichen Handicaps - den Schritt in das Abenteuer "selbstbestimmtes Leben" ohne Eltern gehen konnten, denn wer will schon ein Leben lang - Handicap hin oder her - bei seinen Eltern wohnen bleiben.

Aber die Hilfe eurerseits kommt nicht nur unseren Kindern zugute, nein, sie trägt auch Sorge dafür, dass die Inklusion gehandicapter Menschen in unserer Gesellschaft immer selbstverständlicher wird. Schließlich beruht das Konzept von MLL auf der Grundidee, dass gehandicapte Menschen und vermeintlich "gesunde oder normale" Menschen zusammen leben. Das sind in unserem Fall 5 Studenten, die entsprechende  "Hilfsdienste" für ihre Mitbewohner übernehmen. Diese Projekt ist Entlastung und Segen für uns Eltern und hinsichtlich des Zusammenlebens irgendwie auch richtungsweisend. Es bedarf aber immer wieder solcher Schutzengel wie ihr, die dann unterstützend zugreifen, wenn es der Hilfe bedarf. Und da wart ihr jetzt schon zweimal zur Stelle. Dafür möchten wir euch - auch im Namen unserer Kinder - von Herzen danken. Bewahrt euch dieses Schutzengelsyndrom, denn es braucht solche Menschen, gerade in Zeiten wie diesen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Vogelgesang


3.000 Euro-Spende hilft Herzenswunsch von 9jährigem Moritz zu erfüllen

Der 9jährige Moritz ist mit seinem E-Handbike überglücklich und hat schon zahlreiche Ausfahrten mit seinem 'neuen Gefährt' unternommen (Bildrechte: Klaus Port)

D er 9jährige Moritz S. aus Lebach-Steinbach kam per Notkaiserschnitt mit nur 1.740 g Gewicht schwerbehindert zur Welt. Er ist dauerhaft auf seinen Rollstuhl angewiesen und leidet am Arnold-Chiari-Syndrom (Verschiebung einiger Hirnstrukturen) sowie an der schwersten Form von Spina bifida (offener Rücken). Krankheitsbedingt hat der kleine Sonnenschein der Familie eine neurogene Blasen-Mastdarmstörung und eine rechtsseitige Hüftluxation. Trotzdem ist der aufgeweckte Junge stets positiv gestimmt und bewältigt seinen ohnehin schwierigen Alltag erstaunlich gut. Ungeachtet seiner gesundheitlichen Einschränkungen besucht Moritz gerne die Schule und in seiner Freizeit liebt er es, möglichst viel am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Fortbewegung im Rollstuhl über längere Wegstrecken – vor allem bergauf - ist jedoch immer mit erheblichen körperlichen Anstrengungen verbunden und oft auch nur mit fremder Hilfe möglich. Damit Moritz indes künftig noch aktiver und unabhängiger werden und vor allem auch größere Entfernungen mit seinem Rollstuhl ohne Hilfe besser bewältigen kann, insbesondere deutlich mehr an Mobilität und Selbstwertgefühl zu gewinnen, wünschte er sich seit einiger Zeit ein Handbike mit Elektroantrieb, das vor seinem Rollstuhl angebracht wird. Seit einem Erprobungstermin Anfang 2020 mit einem solchen E-Handbike schwärmte Moritz von dem zweckmäßigen Hilfsmittel und war davon mehr als begeistert. Allerdings konnte die Familie die Anschaffung des Herzenswunsches mit eigenen finanziellen Mitteln alleine nicht "stemmen" und die Krankenkasse lehnte die Kostenübernahme von 8.150 Euro für das so wichtige Hilfsmittel kategorisch ab. 

Als wir Ende Mai von Moritz Herzenswunsch erfahren haben, war innerhalb weniger Tage per Vorstandsbeschluss "Ohne wenn und aber" entschieden, die Anschaffung des E-Handbikes mit den noch fehlenden 3.000 Euro zu unterstützen. Damit war das zweckmäßige Hilfsmittel voll finanziert und konnte nach einem Werkstatttermin in Speyer, bei dem alle Verbindungen vom E-Handbike zum Rollstuhl detailliert angepasst wurden, bereits Ende Juli von der Firma Orthopädietechnik Meiser in Uchtelfangen an den überglücklichen Moritz übergeben werden. "Die strahlenden Augen von Moritz, der sich über "sein neues E-Handbike" riesig freut, sind der schönste Dank für diese beeindruckende Hilfsaktion", so Vorsitzender Klaus Port bei der offiziellen Spendenübergabe, bei der sich Moritz sowie seine Familie für die Schutzengel-Hilfe herzlich bedankten.

Wir freuen uns, dass wir bei der Erfüllung des Herzenswunsches von Moritz mithelfen und damit bei dem sympathischen Jungen ein wenig zur Verbesserung seiner Mobilität und Steigerung seiner Lebensqualität beitragen konnten.


Zuschuss in Höhe von 2.232 Euro zum Badumbau für die mehrfach schwerstbehinderte 16jährige Ronja aus Völklingen gewährt

In der neuen ebenerdigen Dusche kann Ronja nun problemlos auf ihrer Rolliege geduscht werden (Bildrechte: Klaus Port)

S eit 2013 kennen wir die 16jährige Ronja K. aus Völklingen, welche seit ihrer Geburt zu 100 Prozent mehrfach schwerstbehindert und lebensverkürzend erkrankt ist. Das im Rollstuhl sitzende Mädchen, dessen Schicksal uns tief berührt, leidet an einer schweren Hirnschädigung mit einem Hydrocephalus. Daraus entwickelte sich eine schwierig einstellbare Epilepsie mit häufigen, schlimmen Krampfanfällen, die immer wieder längere Krankenhausaufenthalte notwendig machen. Ronja ist bei allen Alltagsaktivitäten dauerhaft auf die Hilfe und Unterstützung ihrer sympathischen Mama Nicole angewiesen, die durch die familiäre Situation stark belastet ist und zudem selbst an Multipler Sklerose leidet. Infolgedessen ist leicht nachvollziehbar, dass nicht nur die finanzielle Haushaltssituation der Familie sehr schwierig ist. Da Ronja mit zunehmendem Alter mehr und mehr an Körpergröße und Gewicht zugenommen hat, war es ihrer Mama inzwischen kaum mehr möglich, ihre Tochter im Bad auf dem Arm zu halten und zu duschen bzw. zu waschen. Deshalb bestand die dringliche Notwendigkeit, das Badezimmer für Ronja mit einer ebenerdigen Dusche behindertengerecht umbauen zu lassen. Doch trotz des obligatorischen Zuschusses der Krankenkasse von 4.000 Euro und dem Einsatz sämtlicher Ersparnisse war die Maßnahme nicht zu realisieren, weil noch immer eine Finanzierungslücke von 2.232 Euro bestand.

Da wir die Familie bereits im Jahr 2013 bei der Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges mit mehr als 3.700 Euro unterstützt und für die Zukunft bei etwaigem Bedarf weitere finanzielle Hilfe zugesagt hatten, wandte sich die Familie in ihrer Not erneut an unseren Schutzengelverein. Natürlich war es keine Frage, den noch offenen Fehlbetrag von 2.232 Euro zu der ebenerdigen Dusche aus vorhandenen Spendengeldern beizusteuern, um den so wichtigen Badumbau durch eine Fachfirma zu ermöglichen.

Nach kürzlich erfolgtem Abschluss dieser Maßnahme ist es nunmehr problemlos möglich, Ronja auf ihrer Rollliege im neuen Bad ebenerdig zu duschen, wodurch der Alltag der liebenswerten Familie wenigstens etwas erleichtert und die Lebensqualität nachhaltig deutlich verbessert werden konnte.

Wir freuen uns, dass wir Ronja und ihrer Familie erneut wirksam helfen konnten und wünschen für die Zukunft alles Gute. Selbstverständlich stehen wir der Familie auch weiterhin zur Seite.


Bungeeschaukel "XTENSI" und Spezial-Hüpfkissen für den kleinen Raoul mit 616 Euro unterstützt

Beim Springen wird nahezu die gesamte Muskulatur von Raouls Körper trainiert und sein Gleichgewichtssinn hervorragend gefördert (Bildrechte: Klaus Port)

D er 7jährige "kleine Kämpfer" Raoul B. aus Merzig-Brotdorf wurde mit einem kleinen Herzfehler als Frühchen geboren. Bereits in der Schwangerschaft wurde bei dem Jungen eine Balkenagenesie (Anmerkung: die "Brücke" aus Nervenfasern, die die beiden Großhirnhälften verbindet, fehlt mehr oder weniger) diagnostiziert, deren Auswirkungen anfangs unklar waren. Zunächst entwickelte sich Raoul ungeachtet weiterer "kleiner Krankheitsbilder" altersentsprechend. Erste gravierende Rückschritte machte der Junge mit drei Jahren, indem erlernte Fähigkeiten – z. B. Laufen und Sprechen – verloren gingen. Jetzt diagnostizierten Ärzte die unheilbare Stoffwechselerkrankung "Metachromatische Leukodystropie" mit deutlich verringerter Lebenserwartung und erheblichen Entwicklungsrückschritten. Trotz der schrecklichen Prognose kämpfte sich Raoul langsam zurück ins Leben. Mit liebevoller Pflege und Unterstützung seiner Mama Nadine sowie bewundernswerter, kämpferischer Ausdauer begann der mehrfachbehinderte Junge wieder, sich eigenständig hochzuziehen, mit Hilfe zu stehen und ein wenig zu laufen. Durch eine Operation im Februar 2020 erfolgte eine Verlängerung und Dehnung der Beinmuskeln, wodurch nach vielen Schmerzen, Orthesen und Therapien eine Korrektur von Fehlstellungen im gesamten Körper, eine Verbesserung seiner Muskelfunktionen, ein besseres Allgemeinbefinden und eine verbesserte Bewegung beim Stehen und Laufen erreicht werden konnte. Allerdings ging dadurch der Gleichgewichtssinn verloren, der nun mühsam zurück erkämpft werden muss. Raoul liebt es und blüht ungemein auf, wenn er in der Ergotherapie an einer Bungeeschaukel springen darf. Diese bietet ihm eine außergewöhnliche Bewegungserfahrung und einen besonders sicheren Halt. Sie ermöglicht Raoul eine vestibuläre und propriozeptive Erfahrung und der Widerstand wirkt sich Reiz regulierend, besonders auf seine Beine aus. Diese sensorische Integration ist hervorragend für seine Wahrnehmungsverarbeitung. Das Hüpfkissen dazu ist sehr wichtig, da es eine Spezial-Federung mit sehr guten Sprungeigenschaften besitzt. Beim Springen wird nahezu die gesamte Muskulatur von Raouls Körper trainiert und sein Gleichgewichtssinn hervorragend gefördert.

Deshalb war - gerade in der aktuellen Corona-Pandemie als Risikopatient - ein Herzenswunsch der kleinen Familie, Raoul auch Zuhause die Möglichkeit des für ihn so wichtigen Trainings zu geben, bei dem er immer ganz viel Freude und Spaß empfindet. Doch aus finanziellen Gründen war die Anschaffung nicht möglich.  Als wir von dem Sachverhalt erfahren haben, war es selbstverständlich, dass wir Raoul und seine Mama in ihrer schwierigen Lebenssituation erneut unbürokratisch unterstützen, um dem Jungen ein optimales Training zu ermöglichen. Deshalb haben wir die kompletten Anschaffungskosten in Höhe von 616 Euro für die Bungeeschaukel "XTENSI" und das Spezial-Hüpfkissen "Hopper" übernommen.

Wir wünschen Raoul von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte und viel Freude beim Training mit seiner Bungeeschaukel. Natürlich werden wir der sympathischen Familie bei Bedarf jederzeit gerne wieder zur Seite stehen.


15jährige Enid-Mia kann jetzt Treppe fahren

Enid-Mia freut sich über ihren neuen Treppenlift, mit dem sie jetzt ohne Hilfe die Treppe im Wohnhaus bewältigen kann (Bildrechte: Klaus Port)

D urch schnelle und unbürokratische Hilfe können wir der sympathischen Enid-Mia L. und ihrer Familie ihren ohnehin schwierigen Alltag etwas erleichtern und ein kleines Stück zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beisteuern. Von Geburt an hat das Mädchen, das mit drei Geschwistern und den Eltern in Nohfelden wohnt, mit gesundheitlichen Problemen, u. a. mit schubweisen Schmerzen in allen Gelenken, an den Beinen, in der Hüfte und der Wirbelsäule zu kämpfen und daraus resultierend dauerhaft Probleme mit dem Laufen. Ende 2016 erblindete Enid-Mia auf dem linken Auge und musste im Mai 2017 wegen eines Hirntumors (Kraniopharyngiom) operiert werden. Seither ist sie beim Gehen, vor allem beim Treppensteigen, körperlich noch stärker eingeschränkt. Ohne Hilfe ist die Treppe in den ersten Stock, wo sich sowohl ihr Zimmer als auch das Bad befinden, nicht mehr zu schaffen. Der dringlichste Wunsch der Familie in dieser prekären Lage war deshalb die Installation eines Treppenliftes. Doch der obligatorische Zuschuss der Pflegekasse und die Ausschöpfung der eigenen finanziellen Möglichkeiten reichten zur Realisierung des so wichtigen "Treppenlift-Projektes" nicht aus. In dieser schwierigen Situation wandte sich die Familie hilfesuchend mit der Bitte um Unterstützung an unseren Schutzengelverein.

Enid-Mia freut sich über ihren neuen Treppenlift, mit dem sie jetzt ohne Hilfe die Treppe im Wohnhaus bewältigen kann (Bildrechte: Klaus Port)

"Ohne Wenn und Aber" beschlossen wir innerhalb kürzester Zeit, Familie L. die zur Erfüllung des Herzenswunsches noch fehlenden 6.412 Euro zur Verfügung zu stellen. Dank unserer finanziellen Unterstützung konnte der Treppenlift bei der St. Ingberter ATC Lift GmbH unmittelbar in Auftrag gegeben und im Mai 2020 installiert werden. Inzwischen kommt Enid-Mia mit dem Treppenlift gut zurecht und kann eigenständig jederzeit die Treppe hoch- bzw. herunterfahren.

Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so kann unsere finanzielle Unterstützung beim Treppenlift wenigstens einen kleinen Beitrag zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität und Selbständigkeit von Enid-Mia leisten.

Wir wünschen Enid-Mia sowie ihrer ganzen Familie für die Zukunft alles Gute und werden jederzeit gerne wieder helfen, wenn dies von Nöten sein sollte.


Rollstuhlgerechte Dusche für Colin H. mit 5.794 Euro bezuschusst

D er 9jährige Colin H. aus St. Wendel leidet seit seiner Geburt an einer schlimmen Stoffwechselerkrankung mit der Bezeichnung "neonatale Adrenoleukodystrophie". Die unheilbare Erkrankung hat zur Folge, dass Colins Körperzellen nicht in der Lage sind, Giftstoffe abzubauen und sich seine Organe - vereinfacht ausgedrückt - nach und nach selbst vergiften. Da dieses Syndrom ausgesprochen selten vorkommt, sind Prognosen über den weiteren Verlauf unmöglich. Derzeit beschränken sich Colins Hauptprobleme auf sein Hör- und Sehvermögen, die Leber und das Gehirn sowie den gesamten Bewegungsapparat. Aus diesem Grund ist der Junge nicht in der Lage zu gehen und dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Das von der 6köpfigen Familie bewohnte Haus ist nicht rollstuhlgerecht, so dass sich der Alltag seit Jahren ohnehin schwierig gestaltet. Vor allem das Badezimmer konnte bisher von Colin nur mit großer Mühe benutzt werden. In ihrer Not hat die Familie deshalb unter großen Entbehrungen mit mühsam angesparten Eigenmitteln den zwingend notwendigen behindertengerechten Umbau des Bades in Eigenregie begonnen. Allerdings fehlte das Geld zur Beauftragung eines Fachunternehmens zum Einbau der rollstuhlgerechten Dusche und der Fliesenarbeiten. Deshalb wandte sich die Familie hilfesuchend mit der Bitte um Unterstützung an unseren Verein. Unbürokratisch haben wir nach Prüfung des Sachverhaltes innerhalb weniger Tage "grünes Licht" für die Kostenübernahme dieser wichtigen Maßnahme gegeben, so dass sowohl die rollstuhlrechte Dusche als auch die Fliesen durch einen lokalen Fachbetrieb zeitnah eingebaut werden konnten. Ungeachtet des Zuschusses der Pflegekasse haben wir den Rechnungsbetrag in Höhe von 5.794 Euro übernommen und damit wenigstens ein kleines Stück zur Verbesserung der Lebensqualität von Colin und Erleichterung seines Alltags beigetragen.

Wir wünschen Colin und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute und stehen erforderlichenfalls jederzeit wieder gerne mit unserer "Schutzengel-Hilfe" zur Verfügung.


Rollstuhl-Schrägaufzug für 14jährigen Deniz B. mit 7.446 Euro bezuschusst

Mit Fertigstellung des Hilfsprojektes kann Deniz nun endlich auch im heimischen Garten die frische Luft und die Natur genießen (Bildrechte: Klaus Port)

M it unbürokratischer und nachhaltiger finanzieller Hilfe konnten wir einer sympathischen Familie aus Völklingen bei der Realisierung eines Herzenswunsches unterstützen. Deren 14jähriger Sohn Deniz ist von Geburt an schwerst mehrfach behindert und bedarf dauerhaft einer "rund-um-die Uhr-Betreuung". Deniz kann sich nur mit Hilfe eines Rollstuhles fortbewegen und liebt es, sich an der frischen Luft im Freien aufhalten zu können. Allerdings bestand bisher in dem mit erheblichen  finanziellen Mitteln behindertengerecht umgebauten Wohnhaus (ohne Balkon bzw. Terrasse) der Familie keine Möglichkeit, mit dem Rollstuhl in den eigenen Garten zu gelangen. Die schwierige bauliche Situation vor Ort mit steilem Abhang zum Garten hin ist derart kompliziert, dass selbst Fachleute von Spezialfirmen nach erfolgter Begutachtung die Installation einer Rampe oder eines Lifters "im klassischen Sinne" unter Sicherheitsaspekten ablehnten. Die einzige Möglichkeit zur Lösung des Problems bestand darin, zunächst in der Garage einen Wanddurchbruch vorzunehmen, sodann nach aufwendigen Erd- und Fundamentarbeiten eine lange Stahlbetontreppe in den Garten zu bauen, an der wiederum ein spezieller Rollstuhl-Schrägaufzug HIRO350 installiert wurde. Für diese kostenintensive Maßnahme von über 20.000 Euro reichten indes die finanziellen Eigenmittel der Familie bei Weitem nicht aus, so dass sie sich in ihrer Not mit der Bitte um Unterstützung an verschiedene gemeinnützige Organisationen wandte. Wie sich zeigte, war dies der richtige Weg. Denn in bewährter Kooperation und zielführender Bündelung vorhandener Spendengelder konnte das Hilfsprojekt im März 2020 gemeinsam mit der Initiative "Großes Herz für kranke Kinder", Herzensengel e. V., proWin-Stiftung e. V. und KINDER-Not-Hilfe-SAAR e. V. erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der Beitrag der Blieskasteler Schutzengel bei dem Projekt bestand in einem Zuschuss in Höhe von 7.446 Euro zu dem rund 14.000 Euro teuren Rollstuhl-Schrägaufzug HIRO350.

Deniz freut sich, dass er - gerade in der auch für ihn so gefährlichen Coronavirus-Epedemie - viel Zeit im Freien verbringen kann (Bildrechte: Klaus Port)

Wir freuen uns mit Deniz, dass er mit Beginn der warmen Jahreszeit und insbesondere aktuell vor dem Hintergrund der großen Ansteckungsgefahr mit dem schlimmen Coronavirus jetzt viel Zeit in eigenen Garten verbringen und mit seiner Familie die Natur genießen kann. Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so haben wir zusammen mit weiteren Unterstützern wenigstens einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Deniz im ohnehin schwierigen Alltag geleistet und zugleich einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllt.

Wir wünschen Deniz und seiner ganzen Familie alles Gute und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn unsere Schutzengel-Hilfe gebraucht wird.

 


Delfintherapie für den kleinen Raoul mit 3.000 Euro unterstützt

Das Foto zeigt Raoul bei seiner Delfintherapie 2019 mit seiner Therapeutin und 'seinem Delfin Nuri' (Bildrechte: Klaus Port)

D er aufgeweckte 6jährige "kleine Kämpfer" Raoul B. aus Merzig-Brotdorf wurde mit einem kleinen Herzfehler als Frühchen geboren. Bereits in der Schwangerschaft wurde bei dem Jungen eine Balkenagenesie (Anmerkung: die "Brücke" aus Nervenfasern, die die beiden Großhirnhälften verbindet, fehlt mehr oder weniger) diagnostiziert, deren Auswirkungen anfangs unklar waren. Zunächst entwickelte sich Raoul ungeachtet weiterer "kleiner Krankheitsbilder" altersentsprechend. Erste gravierende Rückschritte machte der Junge mit drei Jahren, indem erlernte Fähigkeiten – z. B. Laufen und Sprechen – verloren gingen. Erst jetzt diagnostizierten Ärzte die unheilbare Stoffwechselerkrankung "Metachromatische Leukodystropie" mit deutlich verringerter Lebenserwartung und erheblichen Entwicklungsrückschritten. Trotz der schrecklichen Prognose kämpfte sich Raoul langsam zurück ins Leben. Mit liebevoller Unterstützung seiner Mama Nadine sowie bewundernswerter, kämpferischer Ausdauer begann der mehrfachbehinderte Junge wieder, sich eigenständig hochzuziehen, mit Hilfe zu stehen und ein wenig zu laufen. Auch in sprachlicher Hinsicht gab es bescheidene Erfolge. Gute Chancen auf weitere Fortschritte sahen Ärzte und Therapeuten in einer Delfintherapie in Curacao, die allerdings weder von Krankenkassen noch sonstigen Kostenträgern bezahlt wird. Allerdings konnte die kleine Familie die immensen Kosten in Höhe von 12.000 Euro nicht selbst aufbringen und war auf Spenden angewiesen. Tatsächlich waren die Therapien 2018 und 2019, zu denen wir jeweils 2.000 Euro beisteuerten, erfolgreich und Raoul konnte in verschiedenen Bereichen Fortschritte erzielen, die seine Teilhabemöglichkeiten im Alltag deutlich verbessern. Beiden Therapieberichten zufolge verbesserten sich Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit enorm und Raoul zeigte sich besonders entspannt und ausgeglichen, hat sogar viel lautiert. Es war für seine Mama wundervoll zu erleben, wieviel Lebensfreude und Spaß ihr Kind hatte, während gezielt motorische Aufgaben mit sensorischen Übungen kombiniert wurden und enorme Fortschritte erbrachten, insbesondere hinsichtlich Rumpfstabilität, Kniestand, Stehübungen sowie gezielte Greifübungen.

Mit viel Liebe und Herzblut sowie allen zur Verfügung stehenden Mitteln kämpft Raouls Mama für weitere gesundheitliche Fortschritte ihres über alles geliebten, unheilbar kranken Sohnes. Aufgrund ihrer sehr positiven Erfahrungen mit beiden Delfintherapien steht deshalb ganz oben auf ihrer Wunschliste eine dritte Delfintherapie, die für Mai 2020 in Curacao terminiert ist und in der die erzielten Fortschritte vertieft und weiter gefördert werden sollen. Mit dieser für ihren Sohn so wichtigen Therapie verbindet sie nicht nur die Hoffnung auf ein wenigstens etwas selbständigeres Leben von Raoul, sondern möchte auch weitere grundlegende Voraussetzungen für den Einsatz klassischer, medizinischer Therapien schaffen, die ansonsten kaum möglich erscheinen. Allerdings kann Raouls Mama trotz eisernen Sparwillens und vieler persönlicher Entbehrungen die immensen Kosten in Höhe von ca. 13.000 Euro nicht alleine aufbringen. Deshalb werden Spendengelder gesammelt.

Selbstverständlich unterstützen wir Raoul und seine Mama in ihrer schwierigen Lebenssituation erneut unbürokratisch und haben deshalb am 12.03.2020 eine Spende in Höhe von 3.000 Euro auf das personenbezogene Spendenkonto bei dolphin-aid in Düsseldorf überwiesen. Wir wünschen Raoul von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte bei seiner Delfintherapie und werden selbstverständlich der Familie weiterhin zur Seite stehen und bei Bedarf gerne unterstützen.

Bitte unterstützen auch Sie den Herzenswunsch von Raoul und seiner Mama mit einer Spende auf nachfolgendes Konto bei Dolphin aid e. V. in Düsseldorf: Stadtsparkasse Düsseldorf – IBAN: DE52 3005 0110 0020 0024 24 (Verwendungszweck "Raoul Bies").


Kauf eines behindertengerechten Auto für 7jährigen Lio mit 5.000 Euro unterstützt

Mit dem neuen Citroen Jumpy ist die Mobilität für Lio und sein Familie wieder hergestellt (Bildrechte: Klaus Port)

D er 7jährige Lio H. aus Neunkirchen kam mit nur 690 Gramm als Frühchen zur Welt und hatte einen ganz schweren Start ins Leben. Wiederholt musste der kleine Sonnenschein reanimiert werden, wobei sein Gehirn infolge Sauerstoffmangels unzureichend durchblutet war und als schwerwiegende Folge durch Hirnblutungen ein irreversibler Gehirnschaden (Hydrozephalus) entstand. Monatelang musste Lio auf der Intensivstation beatmet und mit einem VP-Shunt am Kopf versorgt werden, der bis in den Bauchraum führt und für den so wichtigen Flüssigkeitsabfluss sorgt. Zur Freude der Eltern kämpfte sich der tapfere Junge beherzt durch mit der Folge einer Entwicklungsverzögerung – u. a. Autismus - und weiteren verschiedenen Einschränkungen. Lio ist zu 100 Prozent schwerbehindert, bedarf dauerhaft einer intensiven Betreuung und ist auf einen Reha-Buggy angewiesen, was die Mobilität der Familie insgesamt stark beeinträchtigt.

Seit einiger Zeit ist deshalb der dringlichste Bedarf der sympathischen  Familie ein behindertengerechtes, zweckmäßiges Fahrzeug mit Auffahrschienen für den Reha-Buggy, damit die so wichtige Mobilität für Lio aufrecht erhalten und wenigstens ein Stück Lebensqualität für die ganze Familie ermöglicht wird. Nur mit einem geeigneten Auto, in dem der Junge transportiert werden kann, sind dessen medizinische und therapeutische Versorgung sowie seine so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Idealerweise war das "neue Wunschauto" mit ausreichendem Platzangebot für die fünfköpfige Familie ein Citroen Jumpy, in den der Reha-Buggy über Auffahrrampen ins Heck geschoben werden kann. Allerdings kostet dieser Wagen mit speziellen Auffahrschienen für den Buggy über 26.000 Euro, viel Geld, das die Familie trotz "eisernem Sparwillen" alleine nicht aufbringen konnte. Da ihre Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten Gebrauchten" bei weitem nicht ausreichten, hat die sympathische Familie in ihrer nachvollziehbaren Notlage einen Weg gewählt, der ihr nicht leichtgefallen ist und Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich an verschiedene Stiftungen und gemeinnützige Organisationen gewandt. Wie sich zeigte, war dies der richtige Weg. Denn wieder hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von jungen Menschen betroffen, solidarisch und hilfsbereit zeigen.

Selbstverständlich haben auch wir Lio und seiner Familie gerne zu ihrem neuen Fahrzeug verholfen, welches die Lebensqualität und die so wichtige Mobilität der Familie entscheidend verbessert. Als wir von dem Sachverhalt Kenntnis erlangten, stellten wir schnell und unbürokratisch "ohne wenn und aber" gerne 5.000 Euro für die Fahrzeuganschaffung zur Verfügung. Damit war das Fahrzeug voll finanziert und konnte vom Saarbrücker Autohaus an die sympathische Familie ausgeliefert werden. Wir freuen uns, auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt einen wichtigen Beitrag zur Mobilität von Lio geleistet zu haben und wünschen der ganzen Familie für die Zukunft alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und unterstützen, wenn unsere Hilfe benötigt wird.


Klimaanlage für Patrick K. mit 2.500 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt Patrick K. aus Bous in seinem Rollstuhl (Bildrechte: Klaus Port)

W ir freuen uns, dass wir bei der Anschaffung einer leistungsstarken Klimaanlage für Patrick K. aus Bous mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 2.500 Euro behilflich sein konnten. Der liebenswerte Junge ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet u. a. an dyskinetischer Cerebralparese. Patrick kann weder Laufen, Stehen noch Gehen, ist blind und auf seinen Rollstuhl angewiesen. In den letzten Sommern hatte der Junge erhebliche gesundheitliche Probleme mit der Hitze, was u. a. auch mit ständigem, unangenehmen starkem Schwitzen einherging und sowohl tagsüber als auch nachts große Schwierigkeiten im ohnehin schwierigen Alltag bereitete. Ein eigens deshalb von der Familie angeschafftes mobiles Klimagerät erbrachte jedoch leider nicht die erhoffte Wirkung. Deshalb war seit geraumer Zeit der Einbau einer leistungsstarken Klimaanlage in Patricks Wohn- und Schlafbereich ein "Wunschtraum", der indes wegen erheblicher Anschaffungskosten in Höhe von rund 6.000 Euro von der Familie alleine nicht zu "stemmen" war. Als wir von dem Sachverhalt Kenntnis erlangten, war klar, dass wir der sympathischen Familie und insbesondere Patrick bei der Realisierung des Vorhabens helfen. Deshalb haben wir "ohne wenn und aber" für die im Februar 2020 vor Ort installierte Panasonic Trio-Split-Klimaanlage mit drei Innengeräten einen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro zur Verfügung gestellt und damit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung von Patricks Lebensqualität geleistet. Wir freuen uns, dass er sich nunmehr in den warmen Sommermonaten in angenehm gekühlten Räumen aufhalten kann, was sich insgesamt positiv auf sein Allgemeinbefinden auswirken und ihn auch nachts besser schlafen lassen wird.

Wir wünschen Patrick und seiner Familie weiterhin alles Gute und werden selbstverständlich zur Stelle sein, wenn unsere Schutzengel-Hilfe wieder benötigt wird.


Schutzengelverein übernimmt behindertengerechten Fahrzeugumbau in Höhe von 9.050 Euro für 11jährigen Max

Max kann jetzt mühelos mit der neuen Rampe ins Fahrzeuginnere gelangen und im Rollstuhl sitzend sicher transportiert werden (Bildrechte: Klaus Port)

D er 11jährige Max H. aus Schmelz kam mit der Behinderung Spina bifida und Hydrocephalus zur Welt und ist dauerhaft auf ein Leben im Rollstuhl angewiesen. Im Laufe der Jahre ist es seinen Eltern trotz monatlich hoher finanzieller Belastungen für die Darlehensrückzahlung ihres Eigenheimes gelungen, unabdingbar notwendige barrierefreie bauliche Maßnahmen in und um ihr Wohnhaus durchzuführen, um Max seinen ohnehin schwierigen Alltag wenigstens etwas zu erleichtern. In diesem Zusammenhang hatten wir die sympathische Familie bereits im Jahr 2015 bei der Installation einer behindertengerechten Dusche für Max mit 1.500 Euro unterstützt. Seit einigen Monaten war das in die Jahre gekommene, nicht behindertengerecht umgebaute Familienauto, in das der inzwischen über 35 kg schwere Max meist von seiner Mama hinein- bzw. herausgehoben werden musste, unwirtschaftlich geworden und bereitete Probleme bei der Wahrnehmung der regelmäßigen Arzt- und Therapiebesuche. Die Lösung dieses enormen Mobilitätsproblems bestand in der Anschaffung eines zweckmäßigen, behindertengerecht mit Rollstuhlrampe umgebauten neuen Citroen Berlingo (Langversion). Allerdings konnte die Familie wegen nicht vorhandener Eigenmittel den Kaufpreis ihres neuen Fahrzeuges beim Homburger Autohaus Deckert nur mit eisernem Sparwillen und monatlichen Ratenzahlungen über einen längeren Zeitraum finanzieren, allerdings nicht den 9.050 Euro kostenden behindertengerechten Fahrzeugumbau mit Rollstuhlrampe im Heck, der bei einer Mainzer Spezialfirma erfolgen musste. Da uns die schwierige finanzielle Gesamtsituation der Familie bekannt ist und wir einen erneuten Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensqualität leisten wollen, haben wir "ohne wenn und aber" die kompletten Umbaukosten in Höhe von 9.050 Euro übernommen.

Unsere Vorstandsmitglieder Klaus Port und Peter Geble sowie Michael Schwarz vom Autohaus Deckert freuen sich mit Max und seiner Familie über das neue, zweckmäßige Fahrzeug, das die Lebensqualität insgesamt deutlich verbessert (Bildrechte: Klaus Port)

Am 14.02.2020 ging endlich der Herzenswunsch von Familie H. bei Übernahme ihres neuen Citroen im Homburger Autohaus Deckert in Erfüllung. Michael Schwarz, Verkaufsleiter Citroen, demonstrierte in Anwesenheit unserer Vorstandsmitglieder Klaus Port und Peter Geble anschaulich den gelungenen Fahrzeugumbau zur Rollstuhlbeförderung einschließlich Rampe, Halterungssystem mit Elektrogurten und speziellem Rücken- und Kopfschutz. Neben seinen Vorstands- und Vereinsmitgliedern dankte Port dabei insbesondere auch Verantwortlichen des Autohauses Deckert für die professionell vorbereitete Fahrzeugübergabe sowie die kompetente Beratung und großzügige, unentgeltliche Unterstützung beim Fahrzeugtransport zur Umbaufirma nach Mainz und zurück.

Mit dem neuen Fahrzeug wird die so wichtige Mobilität für Max hergestellt und damit wenigstens ein Stück mehr an Lebensqualität für die ganze Familie möglich. Neben seiner medizinischen und therapeutischen Versorgung ist zugleich die gerade für Max so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sichergestellt, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Wir freuen uns, dass wir erneut mithelfen konnten, einen lang gehegten Herzenswunsch zu erfüllen, und wünschen Max und seiner Familie für die Zukunft alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne mit Rat und Tat unterstützen, wenn unsere Hilfe benötigt wird.

 

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