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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2018...

Erneut Tankgutscheine im Wert von 1.200 Euro als Hilfe für den kleinen Thilo und seine Familie gespendet

N achdem wir Familie Tunkel / Dufour aus Gersheim bereits im November 2017 mit Tankgutscheinen unterstützt hatten, wandte sie sich im April 2018 erneut hilfesuchend an uns. Wie uns bekannt ist, hatte Mama Vanessa nach ihren Söhnchen Luca (4 Jahre) und Henry (3 Jahre) im Januar 2017 nach unproblematischer Schwangerschaft ihr drittes Kind Thilo in der Uniklinik Homburg gesund zur Welt gebracht. Doch kurz nach Thilos Geburt traf die sympathische junge Familie völlig unerwartet ein harter Schicksalsschlag, der ihr Leben grundlegend veränderte. Noch im Krankenhauses erlitt ihr kleiner Sohn 22 Stunden nach seiner Geburt einen plötzlichen Kindstod. Mehr als 10 Minuten hatte das Kind keine Eigenatmung mehr und Herztöne waren kaum noch wahrnehmbar. Erst nach weiteren 10 Minuten gelang es, das Kind zu reanimieren und intubiert sowie beatmet auf die Intensivstation zu verlegen. Nach ungewissen, quälenden vier Wochen, in denen der kleine Thilo nur durch maschinelle Beatmung am Leben gehalten werden konnte, gingen die behandelnden Ärzte definitiv davon aus, dass er ohne Beatmungsmaschine nicht weiterleben kann. Mit dieser niederschmetternden medizinischen Prognose sahen sich die jungen Eltern, die sich wochenlang in einer absoluten physischen und psychischen Ausnahmesituation befanden, plötzlich konfrontiert und vor eine Entscheidung gestellt, die sie an ihre Belastungsgrenze brachte und unendliche Überwindung kostete. Wie durch ein Wunder atmete Thilo nach Abschalten der Beatmungsmaschine selbständig weiter und konnte nach weiteren zwei Wochen nach Hause entlassen werden. Doch durch den langen Sauerstoffmangel und damit verbundene schlimme Komplikationen erlitt der Junge schwerste Hirnschäden mit dauerhaften Folgen, die sein Leben erheblich beeinträchtigen. So bestehen große kognitive Einschränkungen, zentralmotorische Koordinationsstörungen und eine erhebliche Entwicklungsverzögerung. Der Junge, der an Epilepsie leidet und blind ist, kann weder frei sitzen, stehen noch krabbeln/laufen; fraglich ist, ob er diese Fähigkeiten je erlernen wird. Thilo bedarf voraussichtlich dauerhaft einer aufwendigen Intensivpflege "rund um die Uhr".

Neben dem menschlichen Leid und den alltäglichen Problemen, die aus der schwierigen familiären Situation resultieren, bedeutet Thilos Krankheit eine enorme finanzielle Belastung für die in bescheidenen Verhältnissen lebende Familie, deren monatliches Budget äußerst eng begrenzt ist. Mit großer Ausgabendisziplin und eisernem Sparwillen konnte im letzten Jahr ein für die Mobilität unabdingbar notwendiges neues Fahrzeug angeschafft werden, auf das noch lange Zeit beträchtliche monatliche Rückzahlungen zu leisten sind. Denn wegen seiner schweren Erkrankung muss Thilo, der allein in 2018 schon drei stationäre Krankenhausaufenthalte hatte, fast täglich mit seiner Mama, die aufgrund der familiären Situation nicht berufstätig sein kann, dringend notwendige Therapie-, Arzt- und Krankenhaustermine wahrnehmen, die überwiegend in Homburg, Neunkirchen und Landstuhl stattfinden und nicht nur viele Fahrtkilometer, sondern auch immense Benzinkosten verursachen. Erfreulicherweise gibt es auch erste positive Auswirkungen der zahlreichen Therapien bei Thilo, indem er inzwischen eine stabile Kopfkontrolle erlangt hat und weitere kleine gesundheitliche Fortschritte macht.

Um der sympathischen Familie wenigstens in finanzieller Hinsicht ein wenig zu helfen, haben wir ihr erneut Tankgutscheine im Gesamtwert von 1.200 Euro geschenkt. Mit dieser Spende wollen wir sicherstellen, dass Thilo weiterhin zu allen für ihn wichtigen Arzt- und Therapieterminen gefahren werden kann.

Wir haben der Familie darüber hinaus versprochen, ihr auch künftig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Fahrzeugneubeschaffung (Ford Tourneo Connect) für schwerstmehrfachbehinderten Dennis mit 1.750 Euro Euro bezuschusst

Bei der Spendenübergabe von 3.500 Euro (2 x 1.750 Euro) am 20.03.2018 im Sozialkaufhaus Limbach freuten sich (von links nach rechts) Kerstin Lonsdorfer mit Sohn Dennis (Rollstuhl), Walter Meyer (Vorsitzender Verein 'Leuchtender Stern e. V.', Klaus Port und Bianca Rau, Leiterin des Sozialkaufhauses in Limbach

A nfang des Jahres 2018 wandte sich Familie Lonsdorfer aus Saarlouis-Fraulautern mit der Bitte um Unterstützung an den Verein "Leuchtender Stern e. V.", weil sie ein neues behindertengerechtes Fahrzeug mit Rollstuhlrampe für ihren 21ährigen Sohn Dennis benötige. Vor dem Hintergrund, dass aktuell noch 3.500 Euro an Finanzierungssumme für ihr Wunschfahrzeug Ford Tourneo Connect offen standen, wurde unser Verein vom Verein "Leuchtender Stern e. V." in die Hilfsaktion mit einbezogen. Einvernehmlich wurde unbürokratisch und schnell beschlossen, dass sowohl der Verein "Leuchtender Stern e. V." als auch unser Blieskasteler Schutzengelverein jeweils 1.750 Euro als Spende beisteuern, womit das Fahrzeug voll finanziert ist.

Dennis kam viel zu früh in der 31. Schwangeschaftswoche per Notkaiserschnitt mit nur 2.400 g Gewicht zur Welt und sein Gehirn wurde infolge Sauerstoffmangel schwer geschädigt. Lange Zeit musste das Kind stationär in der Neonatologie bleiben. Es stellte sich heraus, dass Dennis mit erheblichen Einschränkungen in seiner Entwicklung leben muss. Heute, im Alter von 21 Jahren, kann er weder alleine sitzen, gehen noch sprechen. Der Junge, der dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist und dabei ständig ein Korsett tragen muss, leidet an einer extrem starken Epilepsieform, die selbst mit regelmäßiger Einnahme von Medikamenten nur schwer einstellbar ist. Darüber hinaus ist Dennis infolge seiner starken Sehbehinderung fast blind, muss gefüttert und zeitlebens "rund-um-die-Uhr" von seiner Familie betreut werden.

Aufgrund seiner schlimmen Krankheit, die notwendigerweise regelmäßige Arztbesuche und Therapiemaßnahmen mit sich bringt, ist Familie Lonsdorfer auf ein geeignetes Transportfahrzeug angewiesen, in welches Dennis mit seinem Rollstuhl direkt über eine Rollstuhlrampe ins Fahrzeugheck gefahren werden kann. Nur mit einem entsprechenden Transportfahrzeug ist die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, zu der auch Besuche bei Verwandten und Freunden zählen, zu gewährleisten. Idealerweise ist das "neue Wunschauto" ein Ford Tourneo Connect mit Rollstuhlrampe im Heck. Allerdings kostet dieser Wagen einschließlich behindertengerechtem Umbau und mit Rollstuhlrampe 33.000 Euro, viel Geld, das Familie Lonsdorfer alleine nicht aufbringen kann. Zwar hat Familie Lonsdorfer seit längerer Zeit "eisern" und mit vielen persönlichen Einschränkungen auf dieses Fahrzeug gespart. Indes reichen die vorhandenen Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten" Fahrzeuges bei weitem nicht aus. In ihrer nachvollziehbaren Notlage hat die sympathische Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und sie auch viel Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Sponsoren gewandt. Wie sich herausstellte, war dies der richtige Weg. Denn wieder hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von Kindern betroffen und hilfsbereit zeigen.

Selbstverständlich haben auch wir gemeinsam mit dem Verein "Leuchtender Stern e. V." gerne und "ohne wenn und aber" beschlossen, Dennis und seiner Familie zu ihrem neuen Fahrzeug zu verhelfen, welches die Lebensqualität und die so wichtige Mobilität der ganzen Familie entscheidend verbessert. Mit zwei Spenden zu jeweils 1.750 Euro, die am 20.03.2018 im Sozialkaufhaus Limbach übergeben wurden, ist der noch offene Fehlbetrag von 3.500 Euro für das neue Fahrzeug von Familie Lonsdorfer jetzt voll finanziert und dieses kann nun verbindlich beim Fahrzeughändler bestellt werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in bewährter Kooperation mit dem Verein "Leuchtender Stern e. V." auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt schnell und unbürokratisch Hilfe leisten konnten.. Dennis und seiner Familie wünschen wir viel Freude mit dem neuen Auto und allzeit gute Fahrt.


Zuschuss von 6.100 Euro für behindertengerechten Peugeot Boxer bringt Mobilität für schwerstbehinderte Jasmin und Katharina Neersen

Das Foto zeigt die schwerstbehinderten Geschwister Jasmin (links) und Katharina (rechts) im Elternhaus in Wadgassen-Hostenbach

I m Dezember 2017 wurden wir auf das schwere Schicksal der sympathischen vierköpfigen Familie Neersen aus Wadgassen-Hostenbach aufmerksam. Die sympathischen Eltern Sandra und Mike haben zwei geistig und körperlich schwerstbehinderte Töchter, Jasmin (15 Jahre) und Katharina (12 Jahre), die weder eigenständig laufen, essen noch sprechen können und dauerhaft auf ein Leben im Rollstuhl angewiesen sind. Jasmin wurde mit dem Lennox-Gastaut-Syndrom geboren, was eine schwer einstellbare Epilepsie und eine schwere Mehrfachbehinderung mit sich bringt. Katharina ist ebenfalls schwerst mehrfachbehindert, die Ursache ist medizinisch unklar. Sie leidet auch unter epileptischen Anfällen und zeigt diverse Verhaltensauffälligkeiten, beispielsweise regelmäßiges – auch in der Nacht - lautes Schreien über längere Zeit. Eine Heilung ist bei beiden Kindern medizinisch ausgeschlossen. Familie Neersen ist durch die schwere Behinderung ihrer beiden Mädchen sehr belastet und stark in Anspruch genommen. Während Papa Mike im Schichtdienst arbeitet, kümmert sich Mama Sandra mit Unterstützung eines Pflegedienstes liebevoll und mit großer Fürsorge "rund um die Uhr" um das Wohl ihrer Kinder. Katharina kann zeitweise die Schule besuchen, Jasmin muss ausschließlich zuhause betreut werden.

Bereits seit Monaten war der in die Jahre gekommene Kleinwagen der Familie defekt und eine Reparatur lohnte sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Durch die Zunahme beider Mädchen an Körpergröße und Gewicht konnten sie ohnehin nicht mehr mit diesem nicht behindertengerechten Fahrzeug transportiert werden. Deshalb war der dringlichste Bedarf und große Herzenswunsch der Familie ein behindertengerechtes, zweckmäßiges Großraumfahrzeug mit Rollstuhlrampe zur Aufnahme von zwei Rollstühlen, mit welchem die notwendige medizinische und therapeutische Versorgung der Kinder sowie die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen sind, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Der behindertengerechte Peugeot Boxer leister Familie Neersen nun wertvolle Dienste und kann Jasmin und Katharina über die Rollstuhlrampe im Heck im Rollstuhl sitzend befördern

Der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Familie Neersen ist es ungeachtet vielfältiger Alltagsprobleme mit eisernem Sparwillen "ein gutes Stück weit" gelungen, die enormen Kosten der Anschaffung eines neuwertigen Peugeot Boxer weitgehend zu finanzieren, welcher von Größe und Raumvolumen her für die Aufnahme beider Rollstühle einschließlich der kompletten Familie gut geeignet und zweckmäßig erschien. Hinsichtlich des Kaufpreises von 24.500 Euro bestand aktuell allerdings noch immer eine Finanzierungslücke in Höhe von 6.100 Euro, für die kein sonstiger Kostenträger aufkommen wollte. Damit nun endlich der lang gehegte Herzenswunsch der Familie in Erfüllung gehen und ihre so wichtige Mobilität sichergestellt werden konnte, war es uns in Anbetracht der besonders schwierigen familiären Situation ein aufrichtiges Anliegen, den noch offenen Fehlbetrag von 6.100 Euro "ohne wenn und aber" unbürokratisch innerhalb weniger Tage aus vorhandenen Spendengeldern zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist Familie Neersen nun seit einigen Tagen stolzer Besitzer eines Großraumfahrzeuges Peugeot Boxer, mit dem sie als komplette Familie gemeinsam unterwegs sein kann. Für ihren Hinzugewinn an uneingeschränkter Fahrzeug-Mobilität, die Sandra und Mike Neersen "als deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität" zu schätzen wissen, bedankten sie sich anlässlich eines Besuches von Klaus Port am 12.03.2018 in Wadgassen-Hostenbach herzlich beim Blieskasteler Schutzengelverein.

Wir freuen uns, dass wir Familie Neersen behilflich sein konnten, ihre ohnehin sehr schwierige Lebenssituation wenigstens ein bisschen zu verbessern. Für die Zukunft wünschen wir Jasmin und Katharina sowie ihren Eltern Sandra und Mike alles Gute und allzeit eine unfallfreie Fahrt mit dem "neuen Gebrauchten". Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne unterstützen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Kauf eines neuen "Gebrauchten" für den schwerstbehinderten Julian mit 4.900 Euro unterstützt

Das Foto zeigt den 5jährigen schwerstbehinderten Julian K. mit seiner Mama Marie

D er fünfjährige Julian K. aus St. Ingbert leidet an dem Williams-Beuren-Syndrom, einer genetischen Erkrankung, die kurz nach seiner Geburt diagnostiziert wurde. Mit der unheilbaren Krankheit gehen neben einer erheblichen Entwicklungsverzögerung insbesondere Symptome wie Epilepsie, Schwerhörigkeit sowie motorische und geistige Einschränkungen einher. Der aufgeweckte Julian kann weder laufen noch eigenständig sitzen und wird dauerhaft auf eine "rund-um-die Uhr-Betreuung" angewiesen sein. Julian benötigt zeitweise eine PEG-Anlage zur Ernährung, besucht aber auch mit seiner Mama Marie regelmäßig die Essambulanz der Darmstadter Klinik, um mit Hilfe eines gezielten Esstrainings die orale Nahrungsaufnahme besser zu ermöglichen. Dabei gibt es inzwischen insoweit erste Fortschritte, indem der Junge mit "dickflüssiger" Nahrung, wie beispielsweise Baby- bzw. Kleinkindernahrung aus Gläschen, gefüttert werden kann.

Der meist zufrieden wirkende Julian kann nur mit Hilfe eines Reha-Buggys oder eines Rollstuhls fortbewegt werden. Weil sein Papa Vitali aus beruflichen Gründen oft tagelang außerhalb des Saarlandes unterwegs sein muss, betreut überwiegend Mama Maria mit viel Liebe und Hingabe ihren kranken Sohn Julian und seine achtjährige Schwester Evelyne. Dabei ist ihr keine Mühe zu groß und kein Weg zu weit. Bei der Gestaltung des ohnehin schwierigen Alltags ist die Familie dringend auf ein zuverlässiges Fahrzeug angewiesen, insbesondere um ständig notwendige Fahrten zum Arzt, in unterschiedliche Kliniken – auch außerhalb des Saarlandes -und zu speziellen Therapien bewältigen zu können, aber auch für die für Julian so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, beispielsweise für kleine Ausflüge oder Fahrten zu Verwandten und Freunden. Als besonderes Erschwernis müssen bei allen Fahrten stets der Reha-Buggy, der spezielle (drehbare) Kindersitz sowie die umfangreiche Sonderausstattung (komplette PEG-Sonde mit Zubehör, Sondernahrung pp.) von Julian mitgeführt werden, was mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt nicht zu bewerkstelligen wäre.

Der 'neue Gebrauchte' mit ausreichendem Platzangebot im Innenraum ist als Kombi für die Bedürfnisse der Familie zweckmäig und gut geeignet

Der "in die Jahre gekommene Kleinwagen" der Familie, mit dem ein behindertengerechter Transport von Julian ohnehin nicht möglich war, hat kürzlich einen heftigen Motorschaden erlitten, so dass eine erneute Reparatur allein schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Betracht kam. Deshalb benötigte die Familie dringend ein anderes Fahrzeug, einen Kombi, welcher vom Innenraum her deutlich größer und insgesamt für die Zwecke der Familie besser geeignet ist. Das insoweit erforderliche Geld konnte die Familie jedoch aus eigenen Mitteln nicht aufbringen, obwohl sie seit längerer Zeit "eisern" und unter großen persönlichen Entbehrungen für ihr "Wunschfahrzeug" mit ausreichendem Platzangebot sparte.

In ihrer schwierigen Lebenssituation hat die sympathische Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und Überwindung kostete. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung wandte sie sich an unseren gemeinnützigen Schutzengelverein. Wie sich schnell zeigte, war dies der zielführende Weg. Denn mit unserer finanziellen Unterstützung in Höhe von 4.900 Euro durften wir "hautnah" miterleben, wie sich der Herzenswunsch der Familie im Februar 2018 mit einem sehr gepflegten Gebrauchtwagen "Skoda Fabia Kombi" mit Jahresgarantie erfüllte. In Anbetracht der familiären Gesamtsituation war es uns dabei ein besonderes Anliegen, Julian und seiner sympathischen Familie schnell und unbürokratisch zu ihrem neuen "Gebrauchten" und damit zu einer deutlichen Verbesserung der für sie so wichtigen Mobilität zu verhelfen. Mit unserer Spende konnte ein wichtiger Beitrag zur kürzlich erfolgten Fahrzeugübergabe an Julians Familie geleistet und deren Lebensqualität entscheidend verbessert werden. Jetzt ist  Julians Teilhabe am öffentlichen Leben endlich wieder gewährleistet.

Wir freuen uns, dass wir Familie K. behilflich sein konnten, ihre ohnehin schwierige Lebenssituation wenigstens ein bisschen zu verbessern. Für die Zukunft wünschen wir dem kleinen Julian sowie seiner netten Familie alles Gute. Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne unterstützen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Behindertengerechten Fahrzeugumbau für 6jährigen Lukas F. aus Dellfeld mit 5.000 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt den 6jährigen Lukas mit seinen Eltern Stefanie und Sascha F. bei ihrer Ankunft am 08.02.2018 vor unserer Schutzengel-Geschäftsstelle in Blieskastel

A m 08.02.2018 hatten wir mit dem 6jährigen Lukas und seinen Eltern Stefanie und Sascha F. lieben Besuch in unserer Schutzengel-Geschäftsstelle. Zusammen mit seinen Geschwisterchen Leni (960 Gramm) und Silas (550 Gramm) kam Lukas im Januar 2012 als Drillingsfrühgeborener in der 27 SSW mit nur 860 Gramm Gewicht zur Welt. Als Folge eines medizinisch zwingend notwendigen Kaiserschnittes hatten alle drei Kinder einen ganz schweren Start ins Leben. Leider musste der kleine Silas, der nicht selbständig atmen konnte, nach mehreren Darmoperationen und einem komplizierten Eingriff am Herzen nach 8 Wochen als Sternenkind seinen Weg zu seinem Stern antreten. Glücklicherweise entwickelte sich Leni gut. Bei Lukas, der wegen unreifer Lunge maschinell beatmet werden musste, kam es am 3. Lebenstag zu einer schweren Hirnblutung mit Hirndrucksymptomatik. Nur durch eine sofortige Operation am Kopf konnte der Junge überleben. Hinzu kam ein schweres Lungenproblem, das weitere erhebliche gesundheitliche Probleme bereitete. Doch Lukas kämpfte tapfer, wollte leben. Nach endlos langen 5 Monaten Krankenhausaufenthalt durfte der kleine Kämpfer, der zu 100 Prozent mehrfach schwerstbehindert ist, endlich nach Hause. Leider sind die Folgen der Hirnblutung schwerwiegend, so dass Lukas sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird. Der Junge ist blind, kann weder frei sitzen, gehen, stehen, auch nicht krabbeln. Lukas, der viel Zeit im Rollstuhl verbringen muss, kann nicht selbständig trinken (Ernährungssonde) und nur pürierte Nahrung zu sich nehmen. Er wird monitorüberwacht und leidet täglich mehrfach an epileptischen Anfällen.

Seit einiger Zeit schon, insbesondere seit Lukas an Körpergröße und Gewicht zugenommen hat, ist der dringlichste Bedarf der sympathischen Familie ein behindertengerecht umgebautes, zweckmäßiges Fahrzeug mit Unterbodenlift, damit die so wichtige Mobilität für Lukas aufrechterhalten und etwas mehr an Lebensqualität für die ganze Familie ermöglicht werden kann. Denn nur mit einem geeigneten Auto, in dem der aufgeweckte Junge im Rollstuhl sitzend transportiert werden kann, sind Lukas medizinische und therapeutische Versorgung sowie die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Mit eisernem Sparwillen haben es Lukas Eltern "gestemmt", die erheblichen Anschaffungskosten für einen Mercedes V-Klasse zusammen zu sparen, welcher von Größe und Raumvolumen her für die Aufnahme eines Rollstuhles und der gesamten Familie gut geeignet und zweckmäßig erschien. Doch die immensen Fahrzeug-Umbaukosten bei einer Spezialfirma in Höhe von über 15.000 Euro für den seitlichen Einbau eines Unterbodenliftes für den Rollstuhl, die kein sonstiger Kostenträger übernehmen wollte, waren ein weiteres großes finanzielles Problem für die Familie, die wegen der Behinderung ihres Sohnes bereits kostenintensive bauliche Maßnahmen an ihrem Wohnhaus durchführen musste und weitere anstehen hat.

Als wir von dem so wichtigen und nachvollziehbaren Herzensanliegen der Familie erfahren haben, wollten wir schnell und unbürokratisch helfen. Deshalb wurde der jungen Familie für den speziellen Fahrzeugumbau ein finanzieller Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro aus vorhandenen Spendengeldern gewährt.

Mit dem im Januar erfolgten Fahrzeugumbau ist der Transport von Lukas mit Rollstuhl im ohnehin schwierigen Alltag nun wesentlich erleichtert und die Familie dadurch vor allem erheblich mobiler geworden.

Bei Gelegenheit ihres Besuches in unserer Geschäftsstelle am 08.02.2018 bedankten sich Lukas Eltern herzlich für unsere Unterstützung. Wir freuen uns, dass wir "unseren kleinen Lukas" und seiner netten Familie wenigstens ein bisschen helfen konnten und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute sowie immer eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und gerne wieder unterstützen, wenn unsere Hilfe benötigt wird.


Schutzengel ermöglichen 15jähriger Ulrike W. ihre Teilnahme an den Special Olympics Deutschland in Kiel (14. bis 18.05.2018)

I m Dezember 2017 wandte sich Förderschulrektor Günter Hoff an unseren Verein und informierte darüber, dass die Förderschule geistige Entwicklung des Regionalverbandes Saarbrücken (Schule Winterbachsroth) mit einer Delegation von 15 Schülern an den Wettkämpfen von Special Olympics Deutschland vom 14. bis 18. Mai 2018 in Kiel teilnehmen will. Unter den gemeldeten Sportlern seien auch 4 Heimkinder, wobei das Heim aus finanziellen Gründen allerdings nur für drei Kinder die Kosten von jeweils 450 Euro pro Kind (Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Startgeld pp.) übernehmen kann. Hiervon ausgehend müsste die 15jährige Radsportlerin Ulrike W., die sich bereits so sehr auf die Wettkämpfe in Kiel freut, von der Teilnahme an den Spielen ausgeschlossen werden. Herr Hoff fragte deshalb an, ob unser Schutzengelverein evtl. die Kosten für Ulrike in Höhe von 450 Euro übernehmen bzw. sich daran beteiligen kann.

Natürlich hat uns der vorgetragene Sachverhalt tief berührt und von daher war es keine Frage, dass wir das vorgebrachte Anliegen "ohne wenn und aber" unterstützen. Uns allen ist klar, dass gerade dieser Wettkampf auch für Ulrike weitaus mehr als nur eine "Sportveranstaltung" ist. Denn die behinderten Sportler stehen im Mittelpunkt und prägen das Gesicht und die Stimmung der Spiele. Insbesondere für die zurückhaltende Ulrike, die seit dem allzu frühen Tod ihrer alleinerziehenden Mutter schon längere Zeit in einer Wohngruppe leben muss, ist die anstehende Reise in eine Großstadt und dazu noch ans Meer mit allen Vorbereitungen bereits ein herausragendes Ereignis und  Erlebnis und fördert insbesondere ihr nicht sehr ausgeprägtes Selbstwertgefühl und auch ihre Selbständigkeit.  Deshalb haben wir die 450 Euro-Kostenpauschlae für Ulrike gerne übernommen und dem Mädchen zusätzlich ein Taschengeld in Höhe von 50 Euro zur Verfügung gestellt.

Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Weil Sport verbindet, fit und gesund hält und vorliegend gerade für Menschen mit geistiger Behinderung die einmalige Möglichkeit geboten wird, im Wettkampfsport auf nationaler Ebene eine wichtige, sinnvolle und geschätzte Rolle zu spielen, hat unser Schutzengelverein das Anliegen der Förderschule Winterbachsroth gerne unterstützt und die 500 Euro für Ulrike bereits überwiesen.

Wir wünschen allen Athleten, insbesondere "unserer Ulrike" bei den Spielen von Special Olympics Deutschland eindrucksvolle und schöne Erfahrungen in Kiel sowie sportlichen Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen.


Delfintherapie für 11jährigen Jamie mit 1.500 Euro unterstützt

Das Foto zeigt, wieviel Freude Jamie bei seiner letztjährigen Therapie mit den Delfinen und den Betreuern hatte

Seit dem tragischen Krebstod seiner Ehefrau vor 5 Jahren steht Klaus Waller aus Schwarzenholz mit seinem 11jährigen Sohn Jamie alleine da. Neben all dem menschlichen Leid hat der tief berührende, schreckliche Schicksalschlag das gesamte Leben der kleinen Familie auf den Kopf gestellt. Unter dem Verlust seiner liebevollen Mama leidet besonders der im März 2006 als Frühchen geborene Jamie, bei dem schon in seinen ersten Lebensmonaten schwerwiegende, tiefgreifende Entwicklungsverzögerungen auftraten, u.a. in der Fein- und Grobmotorik sowie bei der Sprachentwicklung; so konnte Jamie mit drei Jahren weder "Mama“ noch „Papa" sagen. Erst nach zahlreichen Untersuchungen bei Ärzten und entsprechenden therapeutischen Maßnahmen wurde schließlich Ende 2008 das sog. "Kanner-Syndrom" (frühkindlicher Autismus) diagnosziert, ein schwerwiegendes, lebenslang andauerndes Krankheitsbild, das durch entsprechende Therapien durchaus zu verbessern, aber nicht zu heilen ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass nach dem Tod seiner Mama leider keine Verwandten für Jamies Betreuung und gesundheitliche Versorgung zur Verfügung standen, die Herrn Waller hätten entlasten können. Die prekäre Situation machte es erforderlich, dass Herr Waller seine Vollzeitbeschäftigung aufgeben musste, damit er sich umfassend und fürsorglich um seinen kranken Sohn kümmern kann. Zwar zeigte sein Arbeitgeber Verständnis für die familäre Notlage und Herr Waller konnte in seinem „alten“ Betrieb weiterarbeiten, allerdings situationsbedingt nur noch halbtags und nicht mehr in Führungsverantwortung. Infolge seines dadurch deutlich geringeren Einkommens und Wegfall des Lohnes seiner verstorbenen Ehefrau konnte die Darlehensrückzahlung an die Bank für das zuvor erworbene Eigenheim nicht mehr aufgebracht werden mit der Folge, dass das Haus mit erheblichem finanziellen Verlust verkauft und eine kleine Mietwohnung bezogen werden musste. Trotz des schrecklichen familiären Schicksales mit schlimmen Folgen hat sich Klaus Waller nie unterkriegen lassen. Aufoperfungsvoll kämpft er für seine Familie. Liebevoll, fürsorglich und unermüdlich versucht er mit allen zur Verfügung stehenden medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie speziellen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen eine stetige Verbesserung des Gesundheitszustandes seines schwerbehinderten Sohnes zu erreichen, der infolge seines frühkindlichen Autismus und damit einhergehender Entwicklungsstörungen erhebliche Auffälligkeiten in seinem Sozialverhalten, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seiner Kommunikation schlechthin zeigt. Ein großes Problemfeld in diesem Zusammenhang sind heftige Wutausbrüche und schlimme Aggressionen, die nicht nur beim Einkauf in Geschäften auftreten. Unterschiedlichste Therapien, darunter zwei von unserem Verein mit jeweils 1.500 Euro bezuschusste Delfintherapien in den Jahren 2016 und 2017, haben die Entwicklung von Jamie erfreulicherweise positiv beeinflusst und zeigen bemerkenswerte Fortschritte im Gesamtverhalten des Jungen. Sein Vater, dem keine Anstrengung zu groß und kein Weg zu weit ist, berichtet voller Stolz von "großartigen Fortschritten" bei Jamie, die er insbesondere den durchgeführten Delfintherapien zuschreibt: "Auch wenn dies nur kleine Fortschritte sein mögen, so bedeuten sie dennoch nicht unerhebliche Verbesserungen für Jamie und mich und sind eine deutliche Erleichterung im Alltag...".

Ein neues medizinisches Gutachten der Universitätsklinik des Saarlandes bestätigt diesen positiven Eindruck und unterstreicht, dass Jamie durch die speziellen Therapien mit Delfinen tatsächlich deutlich ruhiger und ausgeglichener in seinem Wesen geworden ist. Das Gutachten bestätigt, dass Jamie sich mittlerweile – was zuvor undenkbar war - schon eine gewisse Zeit mit Spielen am Tisch selbst beschäftigen kann und sein Wortschatz sich deutlich vergrößert hat; zunehmend nutzt er Sprache in adäquater Weise, um seine Bedürfnisse mitzuteilen. Von daher wäre es aus medizinischen Gründen wichtig, diese schöne Entwicklung durch Fortführung dieser speziellen Behandlung zu unterstützen.

Nachvollziehbar erhofft sich Klaus Waller durch eine weitere 5tägige Delfintherapie im Juni 2018 in Belek/Türkei vor allem eine nachhaltige Verbesserung des Sozialverhaltens bei Jamie. Über erfolgreiche neuartige, in zwischenmenschlichen Bereichen ablaufende heilende Methoden mit emotionalen Ansatzpunkten soll der Junge im Rahmen der Therapie mit Delfinen und speziell ausgebildeten Ärzten/Therapeuten über seine Gefühlsebene erlernen, noch mehr Geduld aufzubringen, negative Gefühle besser unter Kontrolle zu halten und seine Kommuniktionsfähigkeit weiter zu verbessern. Zur Wahrnehmung der rund 3.500 Euro kostenden Therapiemaßnahme, für die leider weder Krankenkassen noch sonstige Kostenträger aufkommen, fehlen der kleinen Familie indes noch 1.500 Euro, die sie aus eigenen Mitteln nicht aufbringen kann.

Deshalb werden wir "ohne wenn und aber" das Vorhaben von Familie Waller voller Zuversicht unterstützen und haben die noch offenen 1.500 Euro bereits auf das für Jamie bei "Kids and Dolfins GmbH" in 50127 Bergheim eingerichtete Spendenkonto überwiesen.

Wir wünschen Familie Waller für die Zukunft alles Gute, vor allem einen erfolgreichen Therapieverlauf in Belek mit weiteren gesundheitlichen Fortschritten für Jamie.

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