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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2019...

Fahrzeuganschaffung für 10jährigen Paul und behindertengerechten Fahrzeugumbau mit 5.000 Euro bezuschusst

Stolz präsentiert Paul das neue Familienauto mit der Rollstuhlrampe im Heck (Bildrechte: Fam. Thewes)

D er im Juli 2009 geborene Paul Thewes, der mit seiner sympathischen Familie in Schmelz wohnt, leidet an Lisenzephalie Typ 1, einer Fehlbildung des Gehirns mit diversen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Der liebenswerte Junge ist dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen und muss rund um die Uhr betreut werden.

Als Paul vor einiger Zeit einen elektronischen Rollstuhl bekam, war dies ein schöner und wichtiger Beitrag hinsichtlich einer etwas größeren Selbständigkeit des Jungen im ohnehin schwierigen Alltag.  Es entstand dadurch aber auch ein neues Problem bei der Familie. Denn Pauls größerer und schwergewichtiger Rollstuhl benötigt deutlich mehr Platz beim Transport als ein "normaler" Rollstuhl, was zur Folge hatte, dass das bisherige Familienauto von Familie Thewes vom Raumvolumen her zu klein geworden war. Um indes insoweit Abhilfe zu schaffen und Paul die für ihn so wichtige Mobilität weiterhin zu gewährleisten, insbesondere seine regelmäßigen Arzt- und Therapiebesuche sicherzustellen sowie die so wichtigen Ausflüge mit seiner Familie weiterhin zu ermöglichen, erschien die Anschaffung eines anderen Familienautos mit deutlich mehr Raumvolumen für die insgesamt vierköpfige Familie unumgänglich. Mit eisernem Sparwillen und mit Hilfe einiger Spendengelder, auch von privaten "Unterstützern", konnte schließlich Mitte 2018 ein neuwertiger Ford Tourneo Connect gekauft werden, der der bescheidenen Familie seither wertvolle Dienste leistet. Doch der unabdingbar notwendige behindertengerechte Fahrzeugumbau mit einer Rollstuhlrampe im Heck verzögerte sich infolge Verkettung unglücklicher Umstände um mehrere Monate. Erfreulicherweise konnte der für den Transport von Paul so wichtige Fahrzeugumbau nun endlich im Januar 2019 erfolgreich abgeschlossen werden, so dass Pauls Mobilität und damit seine Teilhabe am öffentlichen Leben nunmehr wieder hergestellt ist.

Wir haben zur Erfüllung des Herzenswunsches von Familie Thewes den Kauf des Ford Toruneo Connect mit 3.000 Euro und den bei der Saarbrücker KLS GmbH vorgenommenen Fahrzeugumbau mit 2.000 Euro unterstützt. Insoweit freuen wir uns, der netten Familie bei den doch sehr kostenintensiven Aufwendungen wenigstens in finanzieller Hinsicht ein wenig geholfen zu haben.

Für die Zukunft wünschen wir der gesamten Familie alles Gute und allzeit eine unfallfreie gute Fahrt. Und wenn die Familie nochmals unsere "Schutzengel-Hilfe" brauchen sollte, stehen wir ihr  jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.


Schutzengel übernehmen Kosten in Höhe von 1000 Euro für Mietfahrzeug zur Aufrecherhaltung der Mobilität von Jennifer

Das Foto zeigt die liebenswerte Jennifer Schwarz bei ihrer wöchentlichen Reittherapie (Bildrechte: Anja Schwarz)

Z ur Philosophie der gemeinnützigen Blieskasteler Schutzengel gehört mit sehr hoher Priorität eine schnelle und unbürokratische Hilfe in besonders schwierigen Lebenslagen für schwerstbehinderte junge Menschen. In diesem Sinne ereilte uns kürzlich ein "dringender Hilferuf" für die 24jährige Jennifer Schwarz aus Püttlingen, die zu 100 Prozent körperlich und geistig schwerstbehindert ist und sich mehreren schwierigen Gehirnoperationen unterziehen musste. Jennifer, die während einer OP einen Hirninfarkt erlitt, leidet u. a. an spastischer Hemiparese, Mikrocephalie und erheblichen Sehstörungen. Sie kann nicht sprechen und nur sehr kurze Distanzen mit Hilfestellung laufen. Im Alltag ist sie weitgehend auf den Rollstuhl angewiesen und bedarf einer eingehenden Betreuung und Fürsorge "rund-um-die-Uhr". Mit viel Liebe und Herzblut kümmert sich Mama Anja um das Wohl ihrer Tochter, wobei ihr kein Weg zu weit und keine Mühe zu groß ist. Frau Schwarz verbringt Jennifer fast täglich zu Arzt- und Therapieterminen, wobei sie wegen der Behinderung ihrer Tochter zwingend auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen ist, auch wegen zu bewältigender großer räumlicher Entfernungen. Als kurz vor Weihnachten das "in die Jahre gekommene" Auto von Familie Schwarz einen kapitalen Getriebeschaden hatte, bedeutete dies zugleich ein enormes Mobilitätsproblem für die sympathische und bescheidene Familie. Denn die im Raum stehenden immensen Reparaturkosten standen völlig außer Verhältnis zum aktuellen Zeitwert des Autos, so dass eine Instandsetzung allein schon aus Kostengründen ausschied. Die einzig sinnvolle und vor allem nachhaltige Problemlösung bestand in der Anschaffung eines günstigen, zweckmäßigen Neufahrzeuges, welches Familie Schwarz innerhalb weniger Tage bei einem günstigen Kfz-Händler vor Ort bestellte. Dabei war insbesondere ausschlaggebend, dass  die Familie das Fahrzeug mit ihren bescheidenen finanziellen Möglichkeiten finanzieren kann. Vor dem Hintergrund, dass das Neufahrzeug voraussichtlich aber erst Ende März/Anfang April 2019 zur Auslieferung kommt, wurde es erforderlich, bis dahin für Jennifer eine praktikable, kostengünstige Transportmöglichkeit zur Wahrnehmung ihrer vielen Termine zu finden. Insoweit wurden u. a. bei einem Saarbrücker Mietauto-Handel die Konditionen hinsichtlich der Anmietung eines für den Transport von Jennifer geeigneten Autos überprüft. Schließlich bestand die Lösung in der Anmietung eines gebrauchten Peugeot-Partner, dessen Monatsmiete allerdings 300 Euro beträgt, viel Geld, das Familie Schwarz in ihrer ohnehin schwierigen finanziellen Situation nicht alleine aufbringen kann.

Bei Kenntnisnahme dieses durchaus preisgünstigen Mietwagenangebotes haben wir sofort beschlossen, Familie Schwarz 1.000 Euro zur Verfügung zu stellen, damit das aktuelle Mobilitätsproblem bis zur Lieferung des bestellten Familienautos auf diese Weise gelöst ist. Insoweit freuen wir uns, Jennifer und ihrer netten Familie mit dieser finanziellen Unterstützung wirksam helfen zu können und versprechen, dass wir auch bei künftigen Problemen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen.  


Schutzgengel bezuschussen Hebebühne für 6jährigen Lukas F. mit 5.000 Euro

Bei der 'offiziellen Spendenübergabe' am 12.01.2019 in Dellfeld freuten sich Lukas und seine Eltern Sascha und Stefanie mit Klaus Port (links) über die zweckmäßige Rollstuhl-Hebebühne, die den ohnehin schwierigen Alltag der Familie etwas erleichtert (Bildrechte: Klaus Port)

E rneut konnten wir den 6jährigen Lukas und seine Eltern Stefanie und Sascha F. aus Dellfeld unbürokratisch und nachhaltig bei der Realisierung eines Herzenswunsches unterstützen. Lukas kam im Januar 2012 zusammen mit seinen Geschwisterchen Leni (960 Gramm) und Silas (550 Gramm) als Drillingsfrühgeborener in der 27 SSW mit nur 860 Gramm Gewicht zur Welt. Als Folge eines medizinisch zwingend notwendigen Kaiserschnittes hatten alle drei Kinder einen ganz schweren Start ins Leben. Leider musste der kleine Silas, der nicht selbständig atmen konnte, nach mehreren Darmoperationen und einem komplizierten Eingriff am Herzen nach 8 Wochen als Sternenkind seinen Weg zu seinem Stern antreten. Glücklicherweise entwickelte sich Leni gut. Bei Lukas, der wegen unreifer Lunge maschinell beatmet werden musste, kam es am 3. Lebenstag zu einer schweren Hirnblutung mit Hirndrucksymptomatik. Nur durch sofortige Operation am Kopf konnte er überleben. Hinzu kam ein schweres Lungenproblem. Doch Lukas kämpfte tapfer, wollte leben. Nach 5 Monaten Krankenhaus durfte der zu 100 Prozent mehrfach schwerstbehinderte kleine Kämpfer endlich nach Hause. Leider sind die Folgen der Hirnblutung schwerwiegend, so dass Lukas sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird. Der Junge ist blind, kann weder frei sitzen, gehen, stehen, auch nicht krabbeln und muss viel Zeit im Rollstuhl verbringen.

Da Lukas im Alltag neben dem Schulbesuch verschiedene Therapien außerhalb der Wohnung wahrnehmen muss und natürlich so viel wie möglich am öffentlichen Leben teilhaben soll, musste er bislang beim Verlassen des Anwesens tagein, tagaus mit dem Rollstuhl – oft  mehrmals täglich -  von Familienangehörigen oder Bezugspersonen die Eingangstreppe hoch- bzw. herunter getragen werden. Dieser "körperliche Kraftakt" wurde infolge zunehmenden Alters und Körpergewichts von Lukas immer beschwerlicher. In dieser prekären Situation erschien die Anschaffung einer Rollstuhl-Hebebühne für Lukas unumgänglich. Aufgrund baulicher Gegebenheiten am Haus und der räumlichen Lage seines Therapiezimmers bot sich die Installation der Hebebühne am zweckmäßigsten an der Rückseite des Anwesens direkt am Balkon an. Doch unabdingbar notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Balkonstatik, aufwendige Änderungen am Balkongeländer sowie unumgängliche Erd- und Fundamentarbeiten verursachten insoweit Gesamtkosten von 25.000 Euro für das Hebebühne-Projekt.

Da die finanziellen Eigenmittel der sympathischen Familie nicht ausreichten, haben wir sie unbürokratisch mit einem Zuschuss von 5.000 Euro gerne unterstützt. Von daher konnte die Rollstuhl-Hebebühne bei der Firma HIRO LIFT in Auftrag gegeben und installiert werden. Jetzt kann Lukas das Haus mit seinem Rollstuhl problemlos verlassen bzw. wieder zurückgebracht werden. Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so freuen wir uns, dass wir Familie F. nach unserer Unterstützungsleistung im Januar 2018 (Zuschuss von 5.000 Euro für speziellen Fahrzeugumbau) wenigstens nochmals finanziell helfen und einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensqualität leisten konnten.

Wir wünschen Lukas und seiner ganzen Familie alles Gute und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.

 

 

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